Luis Herman Irigoyen oder Luis Hernán Irigoyen (* 7. März 1897 in Buenos Aires; † 16. Juli 1977) war ein argentinischer Diplomat und Botaniker.

Werdegang Luis Herman Irigoyen studierte Biologie an der Universidad de Buenos Aires. Am Lehrstuhl für Botanik forschte er in den Bereichen botanische Taxonomie, Pflanzenphysiologie, Phytopathologie und Mikrobiologie.

Irigoyen begann seine diplomatische Karriere als Attaché an der argentinischen Botschaft in Bern.

Luis Irigoyen war von 1932 bis 1944 an der argentinischen Botschaft in Berlin akkreditiert. 1950 wurde Irigoyen Botschafter in Bonn. Dies blieb er bis 1957. Von 1964 bis 1968 war er ein zweites Mal argentinischer Botschafter in Bonn.

Familie Seine Eltern waren Hipólito Yrigoyen (1852–1933), zweimaliger argentinischer Staatspräsident, und die Italienerin bzw. Österreich-Ungarin Luisa oder Aloysia Stéphana Bacichi Bonazza (1855–1924). Sie war in erster Ehe, bis zu dessen Tod 1888, mit dem argentinischen Politiker und Schriftsteller Eugenio Cambaceres verheiratet. Seine Muttersprache war Deutsch.

Irigoyen heiratete María Martha Kurth; ihr gemeinsamer Sohn ist Raúl Irigoyen Kurth.

Publikationen Luis Herman Irigoyen, Lucien Hauman: Catalogue des phanerogames de l'Argentina, 1923

Weblinks Luis Herman Irigoyen im IPNI Argentinien und die „Unerwünschten“ auf ila-web.de

Kategorie:Argentinischer Botschafter in Deutschland Kategorie:Argentinischer Botschafter in Uruguay Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz) Kategorie:Argentinier Kategorie:Geboren 1897 Kategorie:Gestorben 1977 Kategorie:Mann