mini|Herrenhaus mini|Ringofen

Großtreben ist ein Dorf im nördlichen Landkreis Nordsachsen. Seit 2011 ist es ein Ortsteil der sächsischen Gemeinde Beilrode. Der Ortsteil bildet mit den Beilroder Ortsteilen Dautzschen und Last eine Ortschaft. Als Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung hat sie gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.

Geschichte Der Ort entstand aus einer sorbischen Ansiedlung. Im Jahr 1238 wurde er als Treben erstmals urkundlich erwähnt. In der Folgezeit entwickelte er sich als Straßendorf. Seit dem 13. Jahrhundert ist ein Herrensitz nachweisbar. Im 18. Jahrhundert verfestigte sich der Ortsname Groß Treben.

Im 19. Jahrhundert wurde eine Ziegelei errichtet, die bis nach Ende des Zweiten Weltkriegs produzierte. Der hier vorhandene Ringofen wurde 1861–65 erbaut und ist der älteste noch vollständig erhaltene Ringofen dieser Bauart in Deutschland.Landesamt für Denkmalpflege Sachsen: Die reiche sächsische Denkmallandschaft. Ausgewählte Förderprojekte. Dresden 2014, S. 16/17

Am 1. April 1974 wurde das Dorf Dautzschen nach Großtreben eingemeindet. Am 1. Januar 1994 folgte der Zusammenschluss mit der Gemeinde Zwethau zur Gemeinde Großtreben-Zwethau. Zum 1. Januar 2011 erfolgt die Eingemeindung nach Beilrode.

Einzelnachweise

Weblinks

Ortsteile In: Webauftritt der Gemeinde Beilrode.

Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen) Kategorie:Ersterwähnung 1238 Kategorie:Gemeindeauflösung 1994 Kategorie:Geographie (Beilrode)