Kirchspiel Ochtrup war bis 1890 eine Gemeinde im Kreis Steinfurt in der damaligen Provinz Westfalen. Ihr Gebiet gehört heute zur Stadt Ochtrup im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Die Gemeinde war eine der im Münsterland mehrfach vorkommenden „Kirchspielgemeinden“, die das bäuerliche Umland eines Kirchorts umfassten.

Geografie mini|Wigbold und Kirchspiel Ochtrup mit den zugehörigen Bauerschaften und Vorstädten Die Gemeinde Kirchspiel Ochtrup umschloss das Wigbold Ochtrup und besaß eine Fläche von 81 km². Zu ihr gehörten die Osterbauerschaft, die Westerbauerschaft und die Weinerbauerschaft sowie die Ochtruper Vorstädte Horst und Wall.GenWiki: Ochtrup

Geschichte Das Gebiet der Gemeinde gehörte nach der Napoleonischen Zeit zunächst zur Bürgermeisterei Ochtrup im 1816 gegründeten Kreis Steinfurt. Mit der Einführung der Westfälischen Landgemeindeordnung wurde 1844 aus der Bürgermeisterei Ochtrup das Amt Ochtrup, zu dem das Wigbold Ochtrup sowie die Gemeinden Kirchspiel Ochtrup (seinerzeit auch Außengemeinde Ochtrup genannt), Langenhorst und Welbergen gehörten. Durch Gesetz vom 14. April 1890 wurden Wigbold und Kirchspiel Ochtrup zur Gemeinde Ochtrup mit Wirkung ab dem 1. Oktober 1890 zusammengeschlossen.; Gesetz vom 14. April 1890 (GS S. 53)

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1832 3194 1858 3428 Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860 1871 3283 1885 4355

Einzelnachweise

Kategorie:Ochtrup Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Steinfurt) Kategorie:Gemeindeauflösung 1890