mini|Margarete Bruns Margarete Bruns (* 24. September 1873 als Margarete Sieckmann in Minden, Westfalen; † 18. Dezember 1944 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin.

Leben Margarete Bruns heiratete 1899 den Verleger und Schriftsteller Max Bruns. Das Ehepaar lebte in Minden und arbeitete bei der Herausgabe und Übersetzung von literarischen Werken zusammen.

Margarete Bruns war Verfasserin von Erzählungen, Märchen und Gedichten; daneben wirkte sie mit bei der Herausgabe von Klassikerausgaben und übersetzte aus dem Französischen.

Werke Die Lieder des werdenden Weibes, Minden i.W. 1900 Der Stil unserer Kleidung, Minden i.W. 1902 Die Märchen der Salamanderhöhle, Minden 1913 In sinkender Sonne, Minden 1925 Ein Traum vom Tode, Minden (Westf.) 1925 Die Nacht des Ataïr, Minden i. W. 1927 Die Hochzeit der Prinzessin Chiwa, Minden i. W. 1929

Herausgeberschaft Nikolaus Lenau: Gedichte, Minden (Westf.) 1918 Eduard Mörike: Gedichte, Minden/W. 1918 Johann Wolfgang von Goethe: Gedichte, Minden/Westf. 1920 Gottfried Keller: Gedichte, Minden (Westfalen) 1921 Emanuel Geibel: Gedichte, Minden 1922

Übersetzungen Charles Baudelaire: Blumen des Bösen. Bruns, Minden 1923 (übersetzt zusammen mit Max Bruns) Charles Baudelaire: Novellen und kleine Dichtungen in Prosa, Minden 1904 Charles Castellani: Das Weib am Kongo, Minden 1902

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