mini|rechts|Schriftsteller Antonio Baldini (1889–1962) Antonio Baldini (* 10. Oktober 1889 in Rom; † 6. November 1962 ebenda) war ein italienischer Schriftsteller.

Leben Antonio Baldini war der Sohn von Conte Gabriele Baldini und Sofia Alkaique. Er studierte an der Universität La Sapienza in Rom und schloss seine Studien 1916 ab.

1919 war Baldini Mitbegründer der Zeitschrift La RondaKurzbiografie und seit 1931 Herausgeber der Zeitschrift La Nuova Antologia.Marino Moretti, Aldo Palazzeschi: Carteggio: 1963-1974 online

Er nahm 1941 an dem von der nationalsozialistischen deutschen Kulturpropaganda organisierten „Europäischen Dichtertreffen“ in Weimar teil. Seit 1953 war er korrespondierendes Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei.

Baldini ist der Vater des italienischen Literaturwissenschaftlers Gabriele Baldini. In den Jahren 1950 und 1959 war er Präsident der jeweiligen Quadriennale di Roma.

Werk

Baldini schrieb impressionistische Reiseskizzen, autobiographische Stücke, Kurzgeschichten, Charakterbilder und Essays. 1957 erhielt er den Antonio-Feltrinelli-Preis für sein literarisches Werk.

Werke (Auswahl) Nostro purgatorio (1918; Kriegserinnerungen) Michelaccio (1924; autobiographische Erzählung) La dolce calamita (1929; 1940 unter dem Titel Beato fra le donne; Essays)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Italienisch) Kategorie:Schriftsteller (Rom) Kategorie:Teilnehmer der Weimarer Dichtertreffen Kategorie:Mitglied der Accademia d’Italia Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1889 Kategorie:Gestorben 1962 Kategorie:Mann