Oberrodenbach ist der kleinere der beiden Ortsteile der Gemeinde Rodenbach im osthessischen Main-Kinzig-Kreis.
Geographie Oberrodenbach liegt am Rodenbach am Rande des Vorspessarts. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3268. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich im Nachbarort Niederrodenbach an der Bahnstrecke Frankfurt–Göttingen.
Geschichte mini|Katholische Kirche St. Peter und Paul 1338 wird Niederrodenbach erstmals als eigener Ort erwähnt. Wann die Aufteilung des 1025 erstmals genannten Ortes Rodenbach stattgefunden hat, ist nicht mehr feststellbar, jedoch muss es 1338 auch ein Oberrodenbach gegeben haben. Die katholische Kirche St. Peter und Paul wurde in den Jahren 1836/37 erbaut.
Gebietsreform Im Zuge der Gebietsreform in Hessen fusionierten zum 1. März 1970 die beiden bis dahin selbstständigen Gemeinden Nieder- und Oberrodenbach freiwillig zur neuen Gemeinde Rodenbach. Ortsbezirke nach der Hessischen Gemeindeordnung wurden nicht errichtet.
Bevölkerung Einwohnerentwicklung
1729: 133 Seelen, ohne Gemeindediener und Beisassen
Religionszugehörigkeit
Quelle: Historisches Ortslexikon • 1885: 9 evangelische (= 1,92 %), 459 katholische (= 98,08 %) Einwohner • 1961: 87 evangelische (= 10,24 %), 752 katholische (= 88,47 %) Einwohner
Wappen Am 20. Juli 1964 wurde der Gemeinde Oberrodenbach im damaligen Landkreis Hanau, Regierungsbezirk Wiesbaden, ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: Von Grün und Gold wellenförmig schräg geteilt: oben zwei silberne Schlüssel gekreuzt, unten zwei grüne Rodehacken gekreuzt.
Literatur Michael Paap: Chronik der Gemeinden Ober- und Niederrodenbach 1025–1945. Rodenbach 1993.
Weblinks
Internetauftritt der Gemeinde Rodenbach
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Main-Kinzig-Kreis Kategorie:Geographie (Rodenbach, bei Hanau) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Kinzig-Kreis) Kategorie:Gemeindeauflösung 1970 Kategorie:Ersterwähnung 1338