Felix Franchy (* 15. April 1940 in Wien, + 30. März 1988)lt. Theaterarchiv Kay Weniger war ein österreichischer Schauspieler und Hörspielsprecher.
Leben und Wirken Franchy hatte zu Beginn der 60er Jahre in seiner Heimatstadt Wien das Reinhardt-Seminar besucht und war nach der Schauspielausbildung an zahlreichen Theatern im In- und Ausland – Salzburg (Festspiele), Basel, Wien (Theater in der Josefstadt), Stuttgart, Hamburg, Bad Hersfeld, Köln und Bregenz – aufgetreten. Darüber hinaus ging er mehrfach auf Gastspielreisen.
Seit 1964 wirkte der schlanke, dunkelhaarige, gutaussehende Schauspieler in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen mit. Michael Kehlmann gab ihm 1969 eine Hauptrolle als Boxer in dem Film Ende eines Leichtgewichts. Nach seinem Erfolg mit der männlichen Hauptrolle des Michael in zwei der drei bundesdeutschen Helga-Aufklärungsfilmen (1968/69) wurde er zu Beginn der 70er Jahre in einer Reihe von Softsexfilmen besetzt, darunter auch zwei Folgen der Schulmädchen-Report-Reihe. Franchy wirkte als Gast gelegentlich in einzelnen Folgen der beliebten Krimireihen Der Kommissar, Kottan ermittelt und Tatort mit.
Felix Franchy hat sich auch als Drehbuchautor versucht und in Hörspielen (z. B. Die drei Glückskinder) mitgewirkt.
Filmografie (Auswahl) 1964: Das Pferd (TV) 1965: Die Gigerln von Wien (TV) 1968: 69 Liebesspiele 1968: Zieh dich aus, Puppe 1968: Helga und Michael 1969: Ende eines Leichtgewichts (TV) 1969: Das Trauerspiel von Julius Caesar (TV) 1969: Helga und die Männer – Die sexuelle Revolution 1970: Der Kommissar – Tod eines Klavierspielers 1970: Tell Me 1971: Hausfrauen-Report 1: Unglaublich, aber wahr 1971: Der neue Hausfrauen-Report 1971: Schüler-Report 1972: Die Klosterschülerinnen 1972: Massagesalon der jungen Mädchen 1972: Lehrmädchen-Report 1972: Krankenschwestern-Report 1973: Schlüsselloch-Report 1973: Schulmädchen-Report. 6. Teil: Was Eltern gern vertuschen möchten 1973: Jorden runt med Fanny Hill 1974: Schulmädchen-Report. 7. Teil: Doch das Herz muß dabei sein 1974: Verurteilt 1910 (TV) 1974: Sklavinnen der Lust 1975: Tatort – Als gestohlen gemeldet 1975: Verbrechen nach Schulschluß 1977: Hausfrauen 6 (Sex) – Warum gehen Frauen fremd… 1982: Wagner – Das Leben und Werk Richard Wagners (TV-Mehrteiler)
Hörspiele (Auswahl) 1964: Ödön von Horváth: Italienische Nacht (Czernowitz) – Bearbeitung und Regie: Curt Goetz-Pflug (Hörspielbearbeitung – SFB/ORF Salzburg/SR) 1967: Roderick Wilkinson: Aus Studio 13: Die Geister, die ich rief ... (Peter Hathaway) – Regie: Oskar Nitschke (Original-Hörspiel, Kriminalhörspiel – SDR) 1980: Henry Slesar: Schwere Gewässer – Regie: Ferry Bauer (Originalhörspiel, Kriminalhörspiel – ORF Oberösterreich) 1981: Lester Powell: Am Kreuzweg – Regie: Ferry Bauer (Kriminalhörspiel – ORF Oberösterreich) 1982: György Sebestyén: Der Fall Durak oder Die Bonzen von Wien (Bratsche/Der Sprecher) – Regie: Hans Krendlesberger (Originalhörspiel – ORF Oberösterreich) 1982: Ingeborg Teuffenbach: Fünf mal er selbst – Regie: Ferry Bauer (Originalhörspiel – ORF Oberösterreich) 1983: Leo Frank: Der programmierte Agent (Frank Wallisch) – Regie: Friedrich Ch. Zauner (Hörspiel – ORF Oberösterreich) 1984: Rolf Hochhuth: Ärztinnen (Haase) – Regie: Ferry Bauer (Hörspielbearbeitung – ORF Oberösterreich)
Quellen: Ö1-Hörspieldatenbank und ARD-Hörspieldatenbank
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Anmerkungen
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Mann