mini|Das Neue Gebäu (oder Graues Haus) in Chur Das Neue Gebäu (auch geläufig Graues Haus, aufgrund der grauen Fassaden) in der Bündner Kantonshauptstadt Chur ist ein denkmalgeschützter Bau im Nordosten der Altstadt in der Reichsgasse 35. Er liegt am Regierungsplatz und wird geführt in der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden.

Geschichte und Ausstattung Der Offizier Andreas von Salis-Soglio liess das viergeschossige, walmdachbedeckte Gebäude 1751–1752 durch den Baumeister Johannes Grubenmann errichten. Der Bau ist im Stil eines äusserlich schlichten Barock gestaltet, mit symmetrischen Fassadenfenstern.

Das Innere zeigt sich als repräsentativer Stadtpalast mit grossteils getäfelten und mit Stuck versehenen Zimmern und einem Prunksaal.

1807 kaufte der junge Kanton Graubünden den Bau und widmete ihn um zum Tagungsgebäude der Staatsregierung mit Staatskanzlei und Regierungsrat als der kantonalen Exekutive.

Altes Gebäu Das «Alte Gebäu» in der Poststrasse beherbergt u. a. das Regionalgericht Chur.

Weblinks Das «Neue Gebäu» auf der Homepage der Stadt Chur Das «Neue Gebäu» auf churtourismus.ch

Kategorie:Bauwerk in Chur Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden Kategorie:Politik (Kanton Graubünden) Kategorie:Standort der Exekutive in der Schweiz Chur Kategorie:Erbaut in den 1750er Jahren Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Salis