Die Liste der Flughäfen in Gambia zeigt die zivilen Flughäfen des westafrikanischen Staates Gambia.

Liste von Flughäfen und Flugplätze in Gambia Die Liste enthält eine umfassende Übersicht aller aktiven Flughäfen (nur einer) sowie der historischen Luftpost-, Wasser- und Militärflugplätze in Gambia.

Name des Flugplatzes IATA-Code ICAO-Code Ort / Region Nutzungszeitraum Beschreibung, Kennungen und Besonderheiten Flugplatz Jeshwang (Old Jeshwang Airfield) — — Serekunda-Jeshwang, GBA 1930–1948, hist. Gilt historisch als der allererste behelfsmäßige Flugplatz auf gambischem Boden. Er wurde vor dem Bau von Yundum für frühe britische Luftpostdienste und Kolonialflüge genutzt. Nach einem schweren Absturz einer Militärmaschine im Jahr 1948 wurde das Areal stillgelegt und später überbaut. Landeplatz Brikama (Brikama Airstrip, Brikama Landing Area) — — Brikama, WCR 1940–1945, hist. Eine kleine, unbefestigte Einflugpiste im Hinterland. Sie diente der britischen Kolonialverwaltung für schnelle administrative Verbindungsflüge und militärische Aufklärung abseits der schiffbaren Flusswege. Mit dem Ausbau von Yundum obsolet geworden.Nachgewiesen über historische Militär- und Luftfahrtkarten Britisch-Westafrikas sowie koloniale Archivakten der britischen Administration, Karte. Flugplatz Yundum (auch RAF Yundum, Yundum Airfield) BJL GBYD Yundum, WCR 1942–1977, hist. Errichtet im Zweiten Weltkrieg durch die British Royal Air Force als Militärflugplatz. Ab 1943 starteten von hier aus alliierte Jagd- und Patrouillenflugzeuge. In der Nachkriegszeit wurde die Piste aus Metallplatten (Marston Mats) schrittweise für den frühen zivilen Linienverkehr Westafrikas umgerüstet, bevor das Areal komplett modernisiert wurde. RAF-Seefliegerstützpunkt Bathurst (Wasserlandeplatz Half-Die) — — Bathurst / Mündung des Gambia-Flusses 1943–1945, hist. Während des Zweiten Weltkriegs strategischer Stützpunkt des RAF Coastal Command (Squadron-Codes Z und KX). Von der Flussmündung bei Dockyard Point/Half Die aus operierten Short-Sunderland-Flugboote zur U-Boot-Jagd und zum Schutz alliierter Schiffskonvois im Atlantik.Vgl. Einsatztagebücher und Stationshistorie: No. 95 Squadron – Operational Bases West Africa, 95 Squadron Coastal Command Association, abgerufen 2026. Banjul International Airport BJL GBYD Yundum, WCR 1977–heute Einziger aktiver internationaler Verkehrsflughafen des Landes mit einer 3600 Meter langen Asphaltpiste. Die Umbenennung und der moderne Ausbau erfolgten in den späten 1970er Jahren zur Anpassung an den internationalen Linienverkehr. Von 1988 bis 2002 wurde er von der NASA als transatlantischer Notlandeplatz für das Space-Shuttle-Programm genutzt. nicht mehr existierendes, in Nutzung befindliches oder überbautes Bauwerk

Liste von Heliports und Helipads in Gambia Die Liste enthält eine Übersicht der Hubschrauberlandeplätze in Gambia. Da Gambia über keine eigenständigen, öffentlich registrierten Verkehrs-Heliports verfügt, gliedert sich die Infrastruktur in primär industriell, militärisch oder medizinisch genutzte Landeplätze (Helipads).

Name / Bezeichnung Typ Ort / Region Hauptsächliche Nutzung GNPC Petroleum House Helipad Dachlandeplatz (Rooftop) Bijilo / am Brusubi Turntable Regierungsflüge, Staatsgäste sowie Logistik im nationalen Energie- und Erdölsektor. Das 42,7 Meter hohe Gebäude (GNPC Building) verfügt über ein strukturell integriertes Helipad auf dem Dach.Vgl. Bericht zur Einweihung des Hauptquartiers: The Gambia's tallest building inaugurated in Bijilo, What's On Gambia, 3. August 2016. Banjul International Airport Apron Helipads Bodenlandeplatz (Flugplatzvorfeld) Yundum, WCR Logistische Basis für Offshore-Zubringerflüge zu Ölplattformen, Militäreinsätze sowie zivile medizinische Evakuierungsflüge (Flugambulanz-Transfers).Zur Offshore-Logistikbasis vgl. FAR employs NHV for helicopter services in Gambia, Offshore Energy, 21. Juni 2018.Zur Nutzung bei medizinischen Evakuierungen vgl. Air Ambulance Banjul International Airport, Medical Air Service, abgerufen 2026. Offshore-Logistikstützpunkte (Küstenzone) Bodenlandeplätze / Hangars Küstennahe Basen / Logistikzonen Versorgung und Crew-Wechsel für die Öl- und Gasexploration im MSGBC-Becken (u. a. für die Offshore-Blöcke A2 und A5). Inkludiert spezialisierte Hangaranlagen.Zur luftfahrttechnischen Infrastruktur und Hangarprojekten vgl. Helicopter hangar project takes off in The Gambia, Rubb USA, sowie die Projekthistorie auf Helis.com Database, abgerufen 2026. Medizinische Notfall-Landeplätze (Behelfs-Helipads) Unbefestigte Bodenflächen Landesweit / Nahe regionaler Kliniken Freigegebene Freiflächen im Landesinneren für den schnellen Katastrophenschutz und den Ambulanz-Hubschraubertransport zum Hauptflughafen.Zur Notwendigkeit luftgestützter Transporte mangels Infrastruktur im Hinterland vgl. Healthcare and assistance in the Gambia, International Travel & Health Insurance Journal (ITIJ), und Medical Air Service Gambia.

Weblinks Airports in Gambia (englisch)

Einzelnachweise

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