Schwarzwaldmädel ist ein von Wilm ten Haaf produzierter Fernsehfilm des WDR und des Österreichischen Fernsehens mit Willy Reichert, Margitta Scherr und Bert Fortell in den Hauptrollen, nach Motiven der gleichnamigen Operette von Leon Jessel (Musik) und August Neidhart (Libretto). Julia Drapal von dem Wiener Staatsopernballett hat die Tanzszenen choreografiert.
Handlung Die Geschichte spielt im fiktiven Schwarzwalddorf Sankt Christoph. Bärbele wird von allen Leuten im Ort gemieden. Ihr Vater soll, so sagen die Klatschbasen, vor Jahren im „Blauen Ochsen“ Feuer gelegt haben. Angetan mit der schönsten alten Tracht möchte sie auf dem Tanzfest am Cäcilientag erscheinen. Der nicht mehr ganz junge, ehrwürdige Domkapellmeister Blasius Römer, der Bärbele – die für ihre Tante als Haushälterin bei ihm aushilft – heimlich liebt, leiht ihr das Prunkstück seiner Sammlung.
Bärbeles Herz schlägt jedoch für den jungen Hans, der mit seinem Freund Richard in den Schwarzwald gereist ist und beim Domkapellmeister gastliche Aufnahme gefunden hat. Auch die verführerische Sängerin Therese trifft im Dorf ein. Ihr Versuch, den von ihr verlassenen Hans wieder an sich zu fesseln, misslingt, und sie beobachtet entrüstet, dass Bärbele und Hans füreinander bestimmt sind, wie beim Cäcilienfest offenkundig wird. Auch der liebenswürdige alte Domkapellmeister muss sich damit abfinden. Therese tröstet sich schließlich mit ihrem langjährigen Gesangspartner Richard.
Fernsehaufführung „Schwarzwaldmädel“ (Bühnen-Uraufführung 1917) wurde von Wilm ten Haaf 1961 als modernisierte Fassung für das Fernsehen in Szene gesetzt. Der Regisseur modernisierte die Inszenierung leicht und fügte neue Elemente hinzu.
Die Fernsehpremiere erfolgte am 15. April 1963 um 20.15 Uhr in der ARD.
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