Dem Ordinariat für die Gläubigen des orientalischen Ritus in Argentinien (, ) mit Sitz in Buenos Aires obliegt die bischöfliche Leitung und Jurisdiktion über katholischen Christen östlicher Riten in Argentinien. Ausgenommen sind die armenisch- und maronitisch-katholische sowie die ukrainische und melkitische griechisch-katholische Kirche, die über jeweils eigene Diözesen in Argentinien verfügen.
Geschichte Papst Johannes XXIII. gründete das Ordinariat am 19. Februar 1959.
Aus der Jurisdiktion des orientalischen Ordinariats schieden die ukrainischen griechisch-katholischen (1968), die armenisch-katholischen (1989), die maronitischen (1990) sowie die melkitischen griechisch-katholischen Gemeinden (2002) mit der Gründung jeweils eigener Apostolischer Exarchate bzw. Eparchien aus. Seither ist in der Zuständigkeit des Ordinariats nur noch die russisch- und rumänisch-katholische Mission des byzantinischen Ritus verblieben.
Ordinarien Antonio Caggiano (15. August 1959–21. April 1975) Juan Carlos Aramburu (21. April 1975 – 30. Oktober 1990) Antonio Quarracino (30. Oktober 1990 – 28. Februar 1998) Jorge Mario Bergoglio SJ (6. November 1998 – 13. März 2013) Mario Aurelio Poli (4. Mai 2013 – 28. November 2023) Jorge Ignacio García Cuerva (seit dem 28. November 2023)
Weblinks Daten von der Webseite der Agencia Informativa Católica Argentina (AICA) (spanisch)
Argentinien Kategorie:Römisch-katholische Kirche in Argentinien Kategorie:Christentum in Buenos Aires Kategorie:Organisation (Buenos Aires) Argentinien