miniatur|Tanzglockenspiel im Botanischen Garten in Hamburg Ein Tanzglockenspiel ist ein mit den Füßen bespielbares Musikinstrument. Es besteht aus neun bronzenen Bodenfliesen, die beim Niederdrücken über eine Mechanik jeweils eine darunter befindliche Röhrenglocke anschlagen und erinnert in seinem Klang an ein Glockenspiel.
Beschreibung Die neun bronzenen Bodenfliesen sind in einem Quadrat angeordnet und werden gewöhnlich im Boden verankert. Die Töne werden erzeugt, indem der Spieler durch Hüpfen, Springen oder Tanzen auf den Fliesen die Hammermechanik betätigt. Das Tanzglockenspiel ist pentatonisch gestimmt und jeder Fliese genau ein Ton zugeordnet, womit sowohl einzelne Töne und Melodien als auch Akkorde darauf gespielt werden können. Der Klang ist glockenähnlich.
Geschichte Das Tanzglockenspiel wurde von Alfons van Leggelo in den 1970er Jahren erfunden und gestaltet. Es sollte die Bewegung des Gehens direkt mit Klang in Verbindung bringen. Das bronzene Instrument ähnelt in seiner Funktionsweise dem Carillon. Tanzglockenspiele wurden bereits an vielen Orten auf der Welt installiert, unter anderem in der HafenCity in HamburgTanzglockenspiel in der HafenCity in Hamburg (abgerufen am 30. November 2010), in der historischen Nikolaivorstadt in Görlitz am Stadtsee in Bad WaldseeArtikel über den Stadtsee-Aktiv-Weg in Bad Waldsee mit dem Tanzglockenspiel (abgerufen am 30. November 2010), im Maximilianpark in Hamm , auf dem Museumplein in Amsterdam und in Schulen für geistig oder körperlich behinderte Kinder.
Einzelnachweise
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