Hans-Jürgen Moog (* 13. Juni 1932 in Frankfurt am Main; † 2. Dezember 2025) war ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU) in Frankfurt am Main.
Leben Nach absolviertem Studium der Rechtswissenschaft wurde Moog Rechtsanwalt. 1964 wurde er im Alter von 32 Jahren Stadtverordneter. Bereits ein Jahr später wählten ihn die CDU-Abgeordneten zu ihrem Fraktionsvorsitzenden. 1982 wurde er als Stellvertreter von Oberbürgermeister Walter Wallmann zum Bürgermeister gewählt. Nach der Wahlniederlage 1989 war er der einzige Dezernent, den die SPD-Grünen-Koalition nicht abwählte. Er hatte sich vorsichtig von dem so genannten Ausländerwahlkampf seiner Partei distanziert. Erst 1994 schied Moog mit Ablauf seiner Amtszeit aus der Frankfurter Kommunalpolitik aus.
Über seine Aufgaben in der Stadtpolitik hinaus war er unter anderem langjährig für die evangelische Kirche und für das Deutsche Rote Kreuz engagiert.
Moog war verheiratet und hatte eine Tochter.
Auszeichnungen 1997 wurde ihm der Hessische Verdienstorden und 2003 das Große Bundesverdienstkreuz verliehen. 2004 erhielt er die Martin-Niemöller-Medaille der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassauhttps://www.ekhn.de/themen/aktuelles/ekhn-news/hessen-nassau-trauert-um-hans-juergen-moog und die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
Weblinks CDU-Kreisverband Frankfurt am Main: Gewissenhaft und engagiert im Dienst der Stadt
Einzelnachweise
Kategorie:Bürgermeister (Frankfurt am Main) Kategorie:CDU-Mitglied Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Träger des Hessischen Verdienstordens Kategorie:Träger der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main Kategorie:Person des Christentums (Frankfurt am Main) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1932 Kategorie:Gestorben 2025 Kategorie:Mann