mini|Oliver Held, 2025 Oliver Held (* 1970 in Aachen) ist ein deutscher Filmeditor, Filmemacher und Künstler.

Leben und Wirken Oliver Held studierte von 1991 bis 1995 Freie Kunst an der Kunstakademie Münster. Neben seinem Studium war Oliver Held als Videokameramann, Regisseur und Editor tätig, und begann 1994 Schnitt und Filmgestaltung an den Filmwerkstätten Essen und Münster sowie an der Kunstakademie Münster zu unterrichten. Von 1999 bis 2001 absolvierte er dann ein Aufbaustudium mit dem Schwerpunkt Film/Fernsehen an der Kunsthochschule für Medien Köln. Der mehrfach national und international ausgezeichnete kurze Experimentalfilm Spring war sein Abschlussfilm an der Kunsthochschule für Medien Köln. Des Weiteren trat Oliver Held vor und während seines Studiums weltweit mit mehreren Ausstellungen, unter anderem mit eigenen Videoinstallationen, in die Öffentlichkeit.

Held arbeitet als freischaffender Editor für den Bereich Film und Fernsehen und trat daneben 2016 eine Professur an der Hochschule Macromedia an, wo er in den Bereichen Postproduktion und Regie doziert.Oliver Held an der Hochschule Macromedia, macromedia-fachhochschule.de, Abruf am 31. März 2016.

Oliver Held lebt in Köln.

Filmografie (Auswahl) 2002: Spring (Kurzfilm), (Drehbuch, Regie und Schnitt) 2003: Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt (Kurzfilm), (Buch und Regie) 2003: Solo Ultra (Dokumentarfilm), (Schnitt) 2009: Wüstenglück (Fernsehreportage), (Schnitt) 2009: Oliviero Toscani – Bilderwut (Fernsehreportage), (Schnitt) 2010: Heinz Emigholz – Die gezeichnete Welt (Fernsehdokumentation), (Schnitt) 2012: Allah in Ehrenfeld (Dokumentarfilm), (Schnitt) 2015: Was bin ich wert? (Dokumentarfilm), (Co-Regie und Schnitt) 2017: Felicitas Hoppe sagt (Dokumentarfilm), (Regie, Kamera und Schnitt) 2020: Haldern Pop – Dorf mit Festival (Dokumentarfilm), (Schnitt) 2022: Diamante & mein Bruder (Dokumentarfilm), (Schnitt) 2022: Samstagmittag, 12 Uhr (Dokumentarfilm), (Kamera und Schnitt)

Ausstellungen 1994: Gruppenausstellung Die anderen 10. Neuer Aachener Kunstverein. Aachen 2000: Einzelausstellung Bilder wie Big Macs. Ausstellungshalle am Hawerkamp. Münster 2000: Gruppenausstellung Schnitt 2000. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Düsseldorf 2001: Einzelausstellung meanwhile-1. Fuhrwerkswage. Köln 2006: Gruppenausstellung Think digital. K4. Saarbrücken 2007: Einzelausstellung frameworks. I-space. Chicago 2008: Gruppenausstellung Mirror Mirror. Circus Gallery. Los Angeles 2008: Einzelausstellung denoiser. artothek Köln 2012: Gruppenausstellung Bilder gegen die Dunkelheit. Videokunst aus dem Archiv des imai im KIT, Kunst im Tunnel, Düsseldorf

Auszeichnungen 1998: Geißendörfer Preis auf den Thüringer Filmtagen in Gera 2002: Gewinner des Jurypreises Children's Jury Award für Spring auf dem US-amerikanischen Filmfestival Chicago International Children's Film Festival 2002: 2. Preis auf dem Back Up Festival Weimar 2002: 2. Preis auf dem int. Kurzfilmfestival Berlin 2003: Dritter Platz beim Jurypreis für Spring auf dem Landshuter Kurzfilmfestival 2004: Gewinner des Preises der deutschen Filmkritik in der Kategorie Bester Experimentalfilm für Spring

Weblinks

Oliver Held Homepage

Einzelnachweise

Kategorie:Filmeditor Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Kameramann Kategorie:Künstler (Deutschland) Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule Macromedia) Kategorie:Person (Aachen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1970 Kategorie:Mann