Heinrich „Heinz“ Wersdörfer (* 6. März 1925 in Köln; † 1. April 2023 in Bonn) war ein deutscher Diplomat.

Leben Heinz Wersdörfer studierte Rechtswissenschaft und wurde Volljurist. Er trat 1957 in den auswärtigen Dienst und war am Konsulat in Osaka-Kōbe akkreditiert.

Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und Ugandas nahmen am 9. Oktober 1962 diplomatische Beziehungen auf dem Niveau von Botschaften auf. Aus dem deutschen Konsul in Kampala Heinz Wersdörfer wurde der deutsche Botschafter in Uganda.

Bei Fallentscheidungen zum Asylverfahren wurden teilweise Botschafterberichte aus den Fluchtländern als Entscheidungsgrundlage herangezogen. Bei einer Richtertagung zum Asylrecht 1982 erklärte Heinz Wersdörfer, dass unter totalitären Regimen ein Diplomat, nur „sehr beschränkt“ über die politischen Verhältnisse informieren könnte.

Er war von 1982 bis 1986 Botschafter in Kuwait und von 1986 bis 1990 Botschafter in Togo.Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung. 1986, S. 36 (Digitalisat)

Wersdörfer war Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.St.V. Nibelung Köln.

Veröffentlichungen Die staatsrechtliche Stellung des Abgeordneten im System der bürgerlich repräsentativen Demokratie. Dissertation, Köln 1952. Kaiser Wilhelms letzte Unterschrift. In: Auf Posten. Berichte und Erinnerungen aus 50 Jahren deutscher Außenpolitik. München 1996, S. 289f.

Weblinks

Traueranzeige

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Botschafter in Uganda Kategorie:Deutscher Botschafter in Kuwait Kategorie:Deutscher Botschafter in Togo Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst Kategorie:Korporierter im KV Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1925 Kategorie:Gestorben 2023 Kategorie:Mann