Der Anna-Göldi-Preis (zuvor auch Anna-Göldi-Menschenrechtspreis genannt) wurde zwischen 2009 und 2020 insgesamt fünf Mal am Anna-Göldi-Gedenktag von der Anna-Göldi-Stiftung verliehen. Der mit 5000 Franken dotierte Preis ist eine Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich für Menschenrechte und gegen Willkür einsetzen.

Zweck der Preisverleihung Einerseits sollen Personen geehrt werden, die sich besonders um die Wahrung der Menschenrechte und gegen die Willkür verdient gemacht haben, andererseits soll ein breites Publikum angesprochen werden, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Preisträger 2009: Der Schweizer Jurist Luzius Wildhaber zeichnet sich durch sein Engagement für die Durchsetzung der Menschenrechte aus. 2011: Religionswissenschaftlerin und Moderatorin Amira Hafner-Al Jabaji setzt sich für den konstruktiven Dialog zwischen Muslimen und Christen ein. 2015: Ursula Biondi (Menschenrechtsaktivistin, als junge Frau administrativ versorgt) sowie Arthur Honegger (Journalist, ehemaliges Verdingkind) In: Schweiz am Sonntag vom 14. Juni 2015. 2018: Mariella Mehr (Schriftstellerin, Opfer des Hilfswerks Kinder der Landstrasse)Anna-Göldi-Menschenrechtspreis 2018 geht an Mariella Mehr In: glarus24.ch, 27. April 2018, abgerufen am 15. Juni 2019. 2020: Verein „Miteinander Valzeina“, ValzeinaAnna Göldi-Menschenrechtspreis 2020 Website des Anna Göldin-Museums, abgerufen am 15. April 2023.Nothilfe im Ausreisezentrum Flüeli Valzeina Website des Vereins, abgerufen am 15. April 2023.

Weblinks Anna-Göldi-Homepage

Einzelnachweise

Kategorie:Menschenrechtspreis Kategorie:Schweizer Auszeichnung Kategorie:Erstverleihung 2009