mini|hochkant=0.8|Susanne Wolff (2025)

Susanne Wolff (* 1. Mai 1973 in Bielefeld)Susanne Wolff auf Weltbild.de. Abgerufen am 8. Februar 2018. ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben Wolff wuchs in Bielefeld mit zwei Brüdern als Tochter einer Hausfrau und eines Vertreters für Fräsmaschinen auf. Sie absolvierte von 1994 bis 1998 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover eine Ausbildung zur Schauspielerin, abgerufen am 1. März 2022.

mini|Susanne Wolff (2013)

Bereits während ihres Studiums spielte sie am Schauspiel Hannover in einer Inszenierung des Regisseurs Andreas Kriegenburg. Von 1998 bis 2009 gehörte sie zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg, wo sie u. a. in Arbeiten von Nicolas Stemann, Alize Zandwijk, Rafael Sanchez und Andreas Kriegenburg zu sehen war. Daneben spielte sie 2001 in Wien die Rolle der Alma Mahler in Alma – A Show Biz ans Ende (2001, Regie: Paulus Manker) sowie die Penthesilea bei den Salzburger Festspielen (2005). Von 2009 bis 2016 war Wolff festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin.Susanne Wolff beim Deutschen Theater Berlin, abgerufen am 7. März 2025 Sie arbeitete u. a. mit den Regisseuren Stephan Kimmig, Stefan Pucher, Armin Petras und Jette Steckel zusammen. Seit 2003 spielt Wolff auch Film- und Fernsehrollen.

Ihre erste Regiearbeit legte sie 2016 am Schauspiel Frankfurt mit der Produktion Shoot / Katzelmacher / Repeat vor. 2016 war sie neben Bastian Pastewka in der fünf Folgen umfassenden Serie Morgen hör ich auf zu sehen, die 2017 mit der Goldenen Kamera als beste Miniserie ausgezeichnet wurde. 2018 wurde sie für ihre Darstellung in dem Film Styx als beste Hauptdarstellerin mit dem Deutschen Filmpreis geehrt. Mit Britta Hammelstein, Victoria Trauttmansdorff und Ernst Stötzner war sie 2018 in dem ARD-Film Unser Kind zu sehen.ARD-Film „Unser Kind“ faz.net, abgerufen am 7. Februar 2021

Susanne Wolff lebt in Berlin.

Theater-Rollen (Auswahl) mini|hochkant=0.8|Susanne Wolff (2018)

2001: Alma Mahler-Werfel in Alma von Joshua Sobol, Regie: Paulus Manker, ehemaliges Sanatorium Purkersdorf bei Wien 2003: Nora in Nora von Henrik Ibsen, Regie: Stephan Kimmig, Thalia Theater, Hamburg 2004: Hedda Gabler in Hedda Gabler von Henrik Ibsen, Regie: Stephan Kimmig, Thalia Theater, Hamburg 2005: Penthesilea bei den Salzburger Festspielen und im Thalia Theater, Hamburg, Regie: Stephan Kimmig 2007: Maria in Maria Stuart von Friedrich Schiller, Regie: Stephan Kimmig, Thalia Theater, Hamburg 2009: Othello in Othello von William Shakespeare, Regie: Jette Steckel, Deutsches Theater Berlin 2009: Gina in Rose – oder Liebe ist nicht genug, Regie: Armin Petras, Deutsches Theater Berlin 2010: Karoline in Das letzte Feuer von Dea Loher, Regie: Andreas Kriegenburg, Deutsches Theater Berlin 2012: Kreon in Ödipus Stadt von Sophokles, Euripides, Aischylos, Regie: Stephan Kimmig, Deutsches Theater Berlin 2014: Ismene in Ismene, Schwester von von Lot Vekemans, Regie: Stephan Kimmig, Deutsches Theater Berlin 2014: Ellida Wangel in Die Frau vom Meer von Henrik Ibsen, Regie: Stephan Kimmig, Deutsches Theater Berlin 2015: Olivia in Was ihr wollt von William Shakespeare, Regie: Stefan Pucher, Deutsches Theater Berlin 2015: Clavigo in Clavigo von Johann Wolfgang von Goethe, Regie: Stephan Kimmig, Deutsches Theater Berlin 2018: Lady Macbeth in Macbeth von William Shakespeare, Regie: Christian Weise, Deutsches Nationaltheater Weimar 2018: Olga in Drei Schwestern von Anton Tschechow, Regie: Pınar Karabulut, Schauspiel Köln 2020: Iphigenie in Iphigenie. Traurig und geil im Taurerland nach Euripides und Stefanie Sargnagel, Regie: Lucia Bihler, Volksbühne Berlin 2022: In Angabe der Person von Elfriede Jelinek, Regie: Jossi Wieler, Deutsches Theater Berlin

Filmografie (Auswahl)

Hörspiele 2008: Jonathan Lethem: Du liebst mich, Du liebst mich nicht – Regie: Beate Andres (Hörspiel – NDR) 2020: Antonio Ruiz-Camacho: Denn sie sterben jung – Regie Matthias Kapohl (Hörspiel – NDR)

Auszeichnungen Wolff erhielt u. a. folgende Auszeichnungen:Agentur Schneider Berlin Boy-Gobert-Preis der Stadt Hamburg (1999) 3sat-Preis für die Titelrolle in Nora (2003) Rolf-Mares-Preis für die Titelrolle in Penthesilea (2006) Förderpreis Deutscher Film für Das Fremde in mir und Die Glücklichen (2008) São Paulo International Filmfestival als „Beste Darstellerin“ für Das Fremde in mir (2008) Deutscher Fernsehpreis 2013 in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ für ihre Rolle in Mobbing Internationales Filmfest Emden-Norderney – Creative Energy Award für Styx (2018)29. Internationales Filmfest Emden-Norderney – SUPA MODO gewinnt den SCORE Bernhard Wicki Preis beim 29. Internationalen Filmfest Emden-Norderney. Artikel vom 11. Juni 2018, abgerufen am 7. August 2018. Günter-Rohrbach-Filmpreis für Styx (2018) Deutscher Regiepreis Metropolis 2018 als „Beste Schauspielerin“ für Styx Deutscher Filmpreis 2019 als „Beste weibliche Hauptrolle“ für Styx

Weblinks

Susanne Wolff bei castupload.com Susanne Wolff bei der Agentur Schneider

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Ensemblemitglied des Schauspiels Hannover Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1973 Kategorie:Frau