Bochow ist ein OrtsteilAuflistung als Ortsteil von Niedergörsdorf im Kommunalverzeichnis Brandenburg; abgerufen am 2. Mai 2026 der Gemeinde Niedergörsdorf im Landkreis Teltow-Fläming des deutschen Bundeslands Brandenburg. Der Ort liegt etwa fünf Kilometer südlich der Stadt Jüterbog. Heute leben etwa 320 Einwohner im Dorf. Bochow ist von der Anlage her ein Straßenangerdorf.
Lage Das Dorf liegt im Osten der Gemarkung von Niedergörsdorf und grenzt im Norden an Jüterbog. Östlich liegt der Ortsteil Hohengörsdorf der Gemeinde Niederer Fläming, südlich der Niedergörsdorfer Ortsteil Langenlipsdorf und südwestlich der Ortsteil Oehna. Nordwestlich liegt der Ortsteil Rohrbeck.
Die Wohnbebauung konzentriert sich um den Dorfanger, während die übrigen Flächen vorzugsweise landwirtschaftlich genutzt werden. Im Dorfzentrum befindet sich unter anderem ein kleiner Teich, der durch den Bochower Graben in die Nuthe entwässert. Bochow entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Straßenangerdorf. Im Osten befand sich die wüste Feldmark Grünthal, im Norden wurden 1936/1937 Dorfstellen erwähnt. Da Bochow früher zwei Mühlen besaß, gab es für Teile des Dorfes besondere Bezeichnungen, wie das „Mellerenge“, das Müllerende.
Geschichte und Etymologie Vorzeit
Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Bochow wurde 1991 von Günter Wetzel entdeckt und 1991 durch den Luftbildarchäologen Otto Braasch per Luftbild dokumentiert. Die Anlage wurde während des Mittelneolithikums vor etwa 6700 Jahren errichtet und wird der Kultur der Stichbandkeramik zugeordnet. 13. und 14. Jahrhundert mini|hochkant=0.9|Südseite der Dorfkirche, mit unterschiedlichem Feldsteinmauerwerk von Schiff und Chor