Mona Petri, geborene Fueter (* 16. Dezember 1976 in Zürich), ist eine Schweizer Schauspielerin.
Leben und Karriere Mona Petri, Tochter des Musikers und Komponisten Daniel Fueter und der Flötistin Anna-Katharina Graf sowie Enkelin der Schauspielerin Anne-Marie Blanc, wuchs – zusammen mit ihrer Schwester, der Sängerin Rea Claudia Kost (1979–2020Susanne Kübler: Es begann mit Tom Waits und Barbara. Nachruf, Tages-Anzeiger, 9. Juli 2020.) –, in Zürich auf. Sie machte hier, unterbrochen durch einen einjährigen Aufenthalt in Russland, ihre Matura. Zunächst arbeitete sie als Übersetzerin, Kellnerin und Altenpflegerin. Schliesslich besuchte sie bis zu ihrem Abschluss 2001 die Hochschule für Musik und Theater Bern. Anschliessend bekam Mona Petri ein Engagement am Landestheater Tübingen, wechselte aber bereits nach einem Jahr an das Badische Staatstheater Karlsruhe. Seit 2007 ist sie Schauspielerin und Dramaturgin bei der freien Schweizer Theatergruppe MARIE. Neben ihrer Theaterarbeit ist Mona Petri auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Hier firmiert sie bisweilen unter dem alternativen Künstlernamen Mona Fueter. 2003 wurde sie mit dem Schweizer Filmpreis als Beste Darstellerin für ihre Rolle in Feuer und Flamme und bei der Berlinale mit dem Shooting Star Award ausgezeichnet.
Petri spricht neben Hochdeutsch und Schweizerdeutsch noch Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch. Zusammen mit dem Schauspieler Jannek Petri hat sie eine Tochter. Inzwischen ist sie mit dem Schauspieler Fabian Krüger befreundet. Weil sich Mona Petri politisch für bessere Bedingungen für Kulturschaffende engagieren will, kandidierte sie 2015 und im Herbst 2019 als Parteilose für den Schweizer Nationalrat auf der Liste Kunst + Politik. Anfang 2025 spielt sie im Stück Ohne Norden (inspiriert durch den Text Die gelbe Tapete der US-Schriftstellerin Charlotte Perkins Gilman) im Zürcher Sogar-Theater sowie im Berner Schlachthaus Theater die Hauptrolle. Martina Süess: Die dunklen Seiten der Psychiatrie. Das Wuchern der Tapete: Mona Petri bringt einen Schlüsseltext der feministischen Moderne auf die Bühne - ein Balanceakt mit historischer Patina. In: WOZ Die Wochenzeitung Nr. 1 + 2, 9. Januar 2025, S. 25, Rubrik: "Kultur/Wissen"
Filmografie (Auswahl) 2001: Letzte Hilfe (Kurzfilm) 2001: Einundeinzig Luftballon (Kurzfilm) 2002: Feuer und Flamme (Fernsehfilm) 2006: Jeune Homme 2007: Hello Goodbye 2008: Geld oder Leben 2008: Das Fräuleinwunder (Fernsehfilm) 2009: Hundeleben (Fernsehfilm) 2010: Taxiphone: El Mektoub 2010: Die Rosenheim-Cops – Tod in den Ferien (Fernsehserie) 2011: Fliegende Fische 2011: Tatort: Wunschdenken 2012: Verliebte Feinde 2012: Wie zwischen Himmel und Erde 2013: Mein Vater, seine Freunde und das ganz schnelle Geld (Fernsehfilm) 2014: Ziellos (Fernsehfilm) 2015: Verdacht (Fernsehfilm) 2015: Tatort: Schutzlos 2015: Der Bestatter – Falsche Freunde (Fernsehserie) 2016: Lina (Fernsehfilm) 2016: Ruah (Kurzfilm) 2016: Dolores 2016: Finsteres Glück 2017: Tiere 2018: Zauberer 2019: WaPo Bodensee – Seidenstrasse (Fernsehserie) 2019: Tatort: Der Elefant im Raum (Fernsehfilm) 2019: Dynastie Knie: 100 Jahre Nationalcircus (Dokumentarfilm) 2020: Mutter (Kurzfilm) 2022: Semret 2023: Der Bestatter – Der Film 2024: 7 Fois (Kurzfilm)
Weblinks
Agentur Heppeler: Porträt von Mona Petri
Einzelnachweise
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