Günther Blumentritt (* 23. Juni 1859 in Apolda; † 23. Juni 1941 in München)Lebensdaten lt. Auskunft Stadtarchiv München vom 7. Juni 2019 war ein deutscher Architekt und bayerischer Baubeamter.
Leben Blumentritt studierte an der Technischen Hochschule München, u. a. bei Friedrich von Thiersch; während des Studiums wurde er 1882 Mitglied des Corps Ratisbonia.Kösener Corpslisten 1930, 78, 43 In der Baubeamten-Laufbahn stieg er bis zum Geheimen Oberbaurat und Ministerialrat auf, war aber auch einige Jahre freiberuflich in Gemeinschaft mit Paul Pfann tätig. Seine Entwürfe sind dem Historismus zuzuordnen. Zu seinen bedeutendsten Bauten zählen die Neue Schießstätte der Königlich privilegierten Haupt-Schützengesellschaft München von 1406 in Obersendling, das Französische Generalkonsulat, Möhlstraße 10 in Bogenhausen, der Rathausneubau in Freising und der Ostflügel des Nürnberger Justizpalasts.Reiseführer Nürnberg zum Justizpalast, abgerufen am 14. Juni 2019 Zusammen mit Fritz Koch plante er die 1902–1903 errichtete evangelisch-lutherische Pfarrkirche in Günzburg.
Blumentritt war verheiratet mit Lina geb. Rückart (* 24. März 1868 in München; † 6. November 1928 ebenda). Sein ältester Sohn Günther Blumentritt war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Infanterie. Der zweite Sohn Friedrich wurde am 12. September 1895 in München geboren, der dritte Sohn Eugen Otto (* 15. September 1904 in München) wurde wie der Vater Architekt und verzog 1951 nach Frankfurt am Main.Angaben zur Familie nach Auskunft des Stadtarchivs München
Weblink Günther Blumentritt auf archiv.nordostkultur-muenchen.de, zuletzt abgerufen am 17. Juli 2026
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (München) Kategorie:Architekt des Historismus Kategorie:Geheimer Oberbaurat Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1859 Kategorie:Gestorben 1941 Kategorie:Mann