mini|Biologische Untersuchungen durch den Einsatz von Forschungstauchern ist ein Aspekt der im KDM vertretenen deutschen Meeresforschung Das Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) (engl. German Marine Research Consortium) ist der Zusammenschluss der großen deutschen Forschungseinrichtungen auf den Gebieten der Meeres-, Polar- oder Küstenforschung. Das KDM ist ein eingetragener Verein mit zwanzig Mitgliedern. Ihm gehören alle großen Forschungsinstitute und Einrichtungen von Universitäten der Marinen-Wissenschaften an. Vorsitzender ist der Direktor des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) Ulrich Bathmann.

Ziel des Konsortiums ist die Förderung der deutschen Meeresforschung einschließlich der meereswissenschaftlichen Polarforschung sowie der Küstenforschung und die Intensivierung der verbindlichen Kooperation der beteiligten Institutionen. Dazu wird die Entwicklung gemeinsamer Forschungsprogramme und eine Zusammenarbeit innerhalb der deutschen, europäischen und internationalen Meeresforschung angestrebt. Durch die verbindliche Koordination und Planung der Forschungsprogramme aller zusammengeschlossenen Mitglieder sollen Betrieb und Nutzung großer Infrastruktur effektiver gestaltet werden. Das KDM betreibt auch Lobbyarbeit und vertritt einheitlich die Interessen der Meeresforschung gegenüber nationalen Entscheidungsträgern und der Europäischen Union sowie gegenüber der Öffentlichkeit.

Mitglieder mini|Das Gebäude des Alfred Wegener Instituts in Ny-Ålesund, mit Büste von Roald Amundsen (Stand 02/2025)

Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), Bremerhaven Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg & Rostock Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover

CEN - Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit, Universität Hamburg, Hamburg Constructor University, Bremen Department Maritime Systeme, Interdisziplinäre Fakultät, Universität Rostock, Rostock

Deutsches Meeresmuseum (DMM), Stralsund Deutsches Schifffahrtsmuseum - Leibniz-Institut für Maritime Geschichte (DSM), Bremerhaven Forschungszentrum Küste, Universitäten Hannover & Braunschweig

Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Kiel Helmholtz-Zentrum Hereon, Geesthacht Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), Universität Oldenburg, Oldenburg

Kiel Marine Science (KMS), Interdisziplinäres Zentrum der Meereswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Kiel Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), Warnemünde Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), Bremen

Marum Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen, Bremen Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, Bremen Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg

Johann Heinrich von Thünen Institute - Aquatische Ressourcen, Bremerhaven & Rostock Forschungsinstitut Senckenberg, Wilhelmshaven

Flotte

mini|Das Forschungsschiff Meteor Die im KDM zusammengeschlossenen Einrichtungen betreiben die größten deutschen Forschungsschiffe. Zu den insgesamt 19 Forschungsschiffen gehören neben der eisbrechende Polarstern auch die Forschungsschiffe Meteor, Maria S. Merian und Sonne, sowie einige kleinere Schiffe wie etwa die Uthörn oder die Heincke.

Koordinierung mini|Das ehemalige Forschungs-U-Boot JAGO des GEOMAR Da immer mehr komplexe Gerätschaften auf Forschungsschiffen (Lander, autonome und schiffsgesteuerte Unterwasserroboter, Bohrgerätschaften) zum Einsatz kommen, unterstützt das KDM eine „Leitstelle für Unterwassertechnologie“ . Damit soll die gemeinsame Nutzung seegängiger Großgeräte in einem Nutzerpool leichter möglich werden.

Siehe auch Deutsche Allianz für Meeresforschung - DAM Deutsches Klimakonsortium - DKK

Weblinks Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)

Fußnoten

Kategorie:Forschungseinrichtung in Berlin Kategorie:Küstenforschung Kategorie:Organisation (Meereskunde) Kategorie:Verbandsgründung 2004 Kategorie:Verein (Berlin) Kategorie:Hydrologische Organisation (Deutschland)