mini|H. F. L. Meyer im Mai 1871 in London; Sammlung der Cleveland Public Library, Ohio
Heinrich Friedrich Ludwig Meyer, Autorenkürzel H. F. L. Meyer (* 6. Juni 1839 in Anderten vor Hannover; † 15. Januar 1928 in England) war ein deutscher Schachkomponist.
Leben Über Meyer sind nur wenige biografische Details bekannt. Zur Zeit des Königreichs Hannover redigierte er von Juli 1863 bis Januar 1866 die Schachspalte in der Zeitschrift Neue Hannoversche Anzeigen. Im selben Jahr übersiedelte er nach London, wo er das Haus 17 Sydenham Park im Distrikt Sydenham, London S.E. 12 bezog. Dort brachte seine Ehefrau Lilian, geborene Smiths, die Tochter Lily Doris zur Welt.
Schach
mini|Atelierfotografie: „A problem by H.F. L. Meyer dedicated to Joseph Steele made in five moves, Croyden 1880“
Meyers Kleinaufgaben zählen zum wichtigen Bestand der Kompositionsliteratur, so stellte er mehrere Kompositionsthemen wie Bristol und Inder äußerst ökonomisch dar.Manfred Zucker: Große deutsche Problemmeister (9). In: Schach, Nr. 12, 1993, S. 68
In seinem 1882 erschienenen Schachwerk führte Meyer die sogenannte Universalnotation als Vorschlag eines weltweiten Notationsstandards ein, der sich jedoch nicht durchsetzte. Dabei würden die Schachfiguren mit den Buchstaben von K bis P benannt.Edward Winter: Chess Note 4589: Advice. 13. September 2006. Abgerufen am 20. November 2010
Werke A Complete Guide to the Game of Chess: From the Alphabet to the Solution and Construction of Problems. Griffith & Farran 1882,
Weblinks
Foto mit H. F. L. Meyer (rechts) bei der Cleveland Public Library Kompositionen von Heinrich Friedrich Ludwig Meyer auf dem PDB-Server
Einzelnachweise
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