Jussi Taneli Aro (* 5. Juni 1928 in Lappo; † 11. März 1983 in Espoo) war ein finnischer Sprachwissenschaftler (Assyriologe).
Aro wurde in einer Familie von Kleinbauern geboren. Schon in seiner Kindheit fiel er durch Interesse an Fremdsprachen auf. Jussi Aro war Professor für orientalische Sprachen an der Universität Helsinki seit 1965. Seine Untersuchungen betreffen die Bereiche Babylonien, semitische Sprachen und Literatur. Mit Armas Salonen hat er 1957 den Koran ins Finnische übersetzt. Im Jahre 1973 wurde er Ehrendoktor für Theologie.
Weblinks in Cuneiform Digital Library Initiative
Literatur Studien zur mittelbabylonischen Grammatik, Helsingfors, 1955 Glossar zu den mittelbabylonischen Briefen, Helsingfors, 1957 Die akkadischen Infinitivskonstruktionen in Studia Orientalia 26, 1961 Präpositionale Verbindungen als Bestimmungen des Nomens im Akkadischen in Orientalia (Nova series) 32, S. 395–406, 1963 Die Vokalisierung des Grundstammes im semitischen Verbum, Helsingfors, 1964 Mittelbabylonische Kleidertexte der Hilprecht-Sammlung Jena, Berlin, 1970 Aabrahamin perilliset (1970)
Kategorie:Altorientalist Kategorie:Hochschullehrer (Universität Helsinki) Kategorie:Finne Kategorie:Geboren 1928 Kategorie:Gestorben 1983 Kategorie:Mann