Walter L. Groener (* 6. März 1922 in KoblenzAgrément für Botschafter Dr. Groener. Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Nr. 84 vom 26. September 1981, S. 743.) ist ein ehemaliger deutscher Diplomat.

Leben Ab 3. Juni 1953 war Groener Kulturattaché in Bogotá. 1962 wurde Groener Wirtschaftsreferent an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Santiago de Chile.Wer ist wer? 1962. 1963 wurde Groener in Chile die Carl-Anwandter-Medaille verliehen.

1968 bis 1970 war Groener Botschafter der Zentralafrikanischen Republik. Als Jean-Bédel Bokassa 1970 zur Anerkennung des zweiten deutschen Staates bewogen wurde, wurde Groener als Konsequenz der Hallstein-Doktrin abberufen und nach Mexiko versetzt.Diplomatie, Nichts für nichts. In: Der Spiegel, 30. August 1971, spiegel.de.

Walter Groener war ab 4. August 1971 Vertreter des Generalkonsuls in Rio de Janeiro.Martin Koopmann: Akten zur auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland: 1. Januar bis 30. April 1971. 2002 (books.google.com) 1975 verlieh ihm Außenminister Azeredo da Silveira den Orden vom Kreuz des Südens.jusbrasil.com.br

Bis zum 11. November 1975 (Ausrufung der Volksrepublik Angola durch Agostinho Neto) war Groener Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Luanda.Vortragender Legationsrat Merkel vermerkte am 11. November 1975, Generalkonsul Groener, Luanda, habe telefonisch berichtet, gerade ziehe die Frente Nacional de Libertação de Angola „mit Granatwerfern und Artillerie in die Stadt“. nach: Michael Kieninger: Akten zur auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1975. Oldenbourg

1982 wurde Groener neuer Botschafter in Paraguay.

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Botschafter in der Zentralafrikanischen Republik Kategorie:Deutscher Botschafter in Gabun Kategorie:Deutscher Botschafter in Paraguay Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Träger des Nationalen Ordens vom Kreuz des Südens Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1922 Kategorie:Mann