Erhard Fuchs (* vor 1945; † 12. Juni 1995) war ein deutscher Mundartpfleger und Autor.
Er hat sich in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg um die schlesische Mundart und Dichtung verdient gemacht. Er gründete in der Bundesrepublik Deutschland früh eine schlesische LandesgruppeHerbert Hupka, Helmut Neubach, Hans-Ludwig Abmeier: Für unser Schlesien, 1985, S. 116 und begründete auch das regelmäßig erscheinende und die schlesische Mundart pflegende Blatt Doas Banker Krumpholz.Werner Irrgang: Neuere Geschichte der Stadt Brieg, 1740-1980, 1981, S. 336 Texte von Fuchs, der als hervorragender Rezitator schlesischer Volksliteratur galt, erschienen in Zeitschriften, aber auch von ihm selbst gesprochen auf Schallplatten und waren im Radio zu hören.
Der seit 1965 existierende Arbeitskreis Freunde schlesischer Mundart, in dem er lange führende Funktionen innehatte, wurde nach Fuchs’ Tod 1995 in Erhard-Fuchs-Kreis (EFK) umbenannt., Schlesische Nachrichten 14/2005, S. 7
Werke Antek und Franzek, Fontana 1970
Einzelbelege
Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (Schlesisch) Kategorie:Heimatdichtung Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 19. oder 20. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1995 Kategorie:Mann