mini|hochkant|Ehemalige Veramed-Klinik Beringhausen ist ein Stadtteil von Meschede (PDF; 250 kB) auf der Website der Stadt Meschede, abgerufen am 7. November 2010 im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis. Das kleine Dorf liegt etwa sechs Kilometer südöstlich von Meschede. Nachbarortschaften sind Heggen und Klause. In dem Ort an der Kleinen Henne wohnen siebzehn Einwohner. auf der Website hennesee-tourismus.de, abgerufen am 7. November 2010

Geschichte In Beringhausen war die Ritterfamilie von Beringhausen ansässig. Der Ursprung des Hauses Beringhausen ist bis heute unbekannt. 1313 wurde im Güterverzeichnis des Grafen Wilhelm von Arnsberg ein Heinrich von Beringhausen aufgeführt. Zum Besitz des Rittersitzes gehörten Wald, Äcker und Wiesen unter anderem in Beringhausen, Berlar, Blüggelscheidt, Mosebolle und auf der Klause. abgerufen am 7. November 2010 Der angesehene Familie entstammen Pröpste des Stiftes Meschede (PDF; 213 kB) abgerufen am 7. November 2010 und Äbte des Klosters Grafschaft.

In den späteren Jahren wechseln die Besitzer des Rittergutes häufiger. 1854 verkauft die Familie von Spee das Rittergut an Vetter zu Halbeswig. Im Jahr 1900 erwarb der Allgemeine Knappschaftsverein in Bochum das Gut zur Errichtung einer Heilstätte. Ein Jahr später begannen die Bauarbeiten für das Knappschaftskrankenhaus nach Plänen des Architekten Julius Boethke. Die Auguste-Viktoria-Knappschaftsheilstätte wurde am 28. Juni 1904 nach seiner Fertigstellung eröffnet. 1988 übernahm die Veramed-Gesellschaft die Klinik.Veramed-Klinik, abgerufen am 7. November 2010. Seit der Schließung der Veramed-Klinik im Jahr 2009 wird das Gebäude nicht mehr genutzt.Der Westen, abgerufen am 7. November 2010.

Sehenswürdigkeiten mini|Reste des Burghauses Beringhausen Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehören die denkmalgeschützten Reste des Burghauses Beringhausen an der Kreisstraße K 43 und das ehemalige Knappschaftskrankenhaus, welches sich in einem Waldgebiet rund 110 Meter über dem Ort Beringhausen befindet. Es wurde 1904 fertiggestellt. Die Zufahrtsstraße zu dem rund 110 Meter über dem Tal gelegenen Gebäude wurde erst 1921 fertiggestellt. Die vorherige Zufahrtsstraße, mit einer Steigung von 1:14 war zwei Kilometer lang. Für Fußgänger war eine Seilbahn in Betrieb, deren Fundamente heute noch sichtbar sind.Hubert Fliege, Die August Viktoria-Knappschafts-heilstätte in Beringhausen, Jahrbuch Hochsauerland 2001. Seite 93 ISBN 3-86133-256-6 Zu der Heilanstalt gehörte weiterhin ein großes Maschinen- und Kesselhaus.

Literatur W. Greve: Die Auguste Viktoria Knappschafts-Heilstätte in Beringhausen bei Meschede, Denkschrift zur Feier der Eröffnung der Anstalt, 1904 Hubert Fliege: Die Auguste-Viktoria-Knappschaftsheilstätte in Beringhausen, in Jahrbuch Hochsauerlandkreis, 2001 August Tenholt: Geschichte des ehemaligen freiadligen Rittergutes "Beringhausen" bei Meschede. Bochum, 1909 Digitalisat

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ortsteil von Meschede