phreQuincy (bürgerlich Quincy Jefferson) ist ein deutscher Hip-Hop-Produzent mit französischem Pass und ghanaischer Herkunft aus Hamburg.

Biografie phreQuincy wuchs in Hamburg auf. Er war damals ein ambitionierter Basketballspieler, jedoch scheiterte seine Karriere an Verletzungen. Somit konzentrierte er sich fortan auf Musikproduktionen. Dadurch kam er mit dem Produzenten Sleepwalker in Kontakt, der bereits viele deutsche Rapsongs produzierte. phreQuincy produzierte in der Folge einen Song auf Eko Freshs Album Ich bin jung und brauche das Geld. Dadurch wuchs sein Bekanntheitsgrad und er produzierte einiges in der Hamburger Hip-Hop-Szene. Gemeinsam mit dem Hamburger Rapper Patrick mit Absicht veröffentlichte er im November 2005 das Mixtape Secret Weapon. Des Weiteren produzierte er Songs auf Tonträgern von Azad, Curse, Olli Banjo, Charnell, Samy Deluxe, MC Bogy, Sido, Fler, Jonesmann oder Kool G Rap. 2006 erhielt phreQuincy eine Platin-Schallplatte für seine drei Produktionen auf Boobas Album Ouest Side, welches in Frankreich Platinstatus erlangte. Somit war er der erste deutsche Hip-Hop-Produzent, der diese Auszeichnung erhielt.Platinauszeichnung für PhreQuincy Im selben Jahr veröffentlichte er zudem das kostenlose Online-Mixtape Das is garniex. Im September 2006 unterschrieb er einen Vertrag beim US-Label G-Unit Records als Inhouse-Produzent.Deutscher wird Hausproduzent Jedoch war er nicht an den nächsten G-Unit-Releases beteiligt, stattdessen wurden seine Beats für einige Mixtapes von Shady Records verwendet. So gründete er Anfang 2007 gemeinsam mit seinem Manager Erfan Bolourchi seine eigene Edition Curtains Up als Subverlag von Warner Chappell.phreQuincy gründet eigene Edition Kurze Zeit später erschien in Zusammenarbeit mit den Bozz-Music-Produzenten STI und Brisk Fingaz sowie mit dem Mainzer Shuko das Instrumentalalbum The Unbeatablez über Bozz Music.Shuko, Sti, PhreQuincy & Brisk Fingaz - The Unbeatablez Am 11. Januar 2008 veröffentlichte der Hamburger sein Produzentenalbum Ich kann's mir leisten, an welchem er seit 2006 arbeitete. Darauf waren unter anderem Samy Deluxe, Bass Sultan Hengzt, Curse, Olli Banjo, D-Flame, Azad, Jonesmann, Manuellsen, Sprachtot, Megaloh, F.R., Young Buck oder Juvel. Auf der Single Wir sind im Haus tritt phreQuincy zudem auch als Rapper in Erscheinung.phreQuincy im Interview - "Ich kann's mir leisten phreQuincy veröffentlichte im Januar 2009 die CD Boomboxx Vol.1. Diese besteht ausschließlich aus Samples. Im Januar 2010 gründete phreQuincy die Band Wir sind im Haus, kurz W.S.I.H., welche aus ihm, Sänger Josof und Rapper Juvel besteht. Kurz darauf veröffentlichte die Gruppe das Mixtape Cukunftsmusik (Das Making Of) als Gratisdownload. Dieses soll einen Vorgeschmack auf das Debütalbum bieten. Auf diesem tritt zudem Rob Easy als DJ in Erscheinung.phreQuincy grünet eigene Band "W.S.I.H."

Diskografie Alben 2005: Secret Weapon (Mixtape mit Patrick mit Absicht) 2006: Das is garniex (Onlinemixtape) 2007: The Unbeatablez (Instrumentalalbum mit STI, Brisk Fingaz & Shuko) 2008: Ich kann's mir leisten 2009: Boomboxx Vol.1 2010: Cukunftsmusik (Das Making Of) (Onlinemixtape mit Josof & Juvel als W.S.I.H)

Produktionen 2003: Outro auf Ich bin jung und brauche das Geld von Eko Fresh 2005: Homie von Headliners & Verlieb dich nie in einen Rapper von Samy Deluxe & Dashenn auf Deluxe Records Lets Go von Deluxe Records 2005: Ganz genau auf So Deluxe, So Glorious von Samy Deluxe 2006: Einer geht noch rein von Fard & Ercandize & Pro Evolution Sucka von Juvel auf Einer geht noch (HF Fußball Tape) 2006: My Lifetime auf Game Over von Azad 2006: 90er, Sommerloch & So happy auf Das Album zum Film von Headliners 2006: Dear Christine auf Insallah von Manuellsen 2006: Nachts, Bruderliebe Pt. 3 & Long Iceland Ice Tea auf S.J. von Jonesmann 2007: Seelenfrieden auf Schmetterlingseffekt von Bass Sultan Hengzt 2007: Schmetterlingseffekt Remix auf Schmetterlingseffekt Single von Bass Sultan Hengzt 2007: Wie ich bin auf Betonklassik von Wahrheit 2007: Besser nicht auf Wer wenn nicht ich von Illo 2007: Jetzt gehts los auf Chronologie 3 von Jeyz 2007: Keine Konkurrenz & China White/Mörderweed Remix auf Willkommen in Abschaumcity von MC Bogy 2007: Komm beweg dich auf Jack is back von Patrick mit Absicht 2007: Tagebuch von Samy Deluxe auf Juice Vol. 75 2008: Jeden Tag auf Echte Musik von Jonesmann 2008: Es ist meine Zeit auf Paragraph 31 von Yassir 2008: Kugeln aus Blei & Wenn wir einsteigen auf Jenseits von Eden von Automatikk 2008: Hier und hustle & Was wäre ich (Outro) auf Schocktherapie von Blaze 2008: Blank von Juvel auf Juice Vol. 85 2008: Lak' red nicht & Alle können nur reden auf Das ist meine Welt - Ihr lebt nur darin von Manuellsen 2008: Gangstershit & Gesetz der Straße auf Atzenkeepers von MC Bogy 2008: Ghetto Slang auf Straßenpolitik von Reason 2009: G-Musik auf Azphalt Inferno von Azad 2009: Ein guter Tag auf 138 Minuten vor Karma von Blaze 2009: Gütesiegel, Neider & Ich denk' an euch auf Wolkenloch von Juvel 2009: Deine Waffen auf 4 Fäuste für ein Hallelujah von Jonesmann & Olli Banjo 2010: Frequenz auf Artkore von Nazar & RAF Camora 2010: Welt voll Sonnenschein, Verrückt sein & 00:00 Uhr auf M. Bilal 2010 von Manuellsen 2010: Beeef Beeef Beeef auf Inedit 2003–2010 von RAF Camora 2011: Du Fils De Pute auf Banger leben kürzer von Farid Bang 2012: Sternenstaub auf M. Bilal - Soul Edition von Manuellsen 2013: Joy Riding, Welcome to Alemania & Late Checkout auf Blockplatin von Haftbefehl

Weblinks Offizielle Myspaceseite Biografie bei laut.de Biografie bei MTV Interview mit rap.de

Einzelnachweise

Kategorie:Musikproduzent Kategorie:Musiker (Hamburg) Kategorie:Pseudonym Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann