Offizieller NameKurdischer NameObjektLandkreisProvinz Hintergründe zu den NamenGaziantepDîlok, EntepStadt und Provinz – Gaziantep Das antike Doliche. Die Araber nannten Doliche Dulūk.D. Sourdel: Dulūk. In: Encyclopaedia of Islam. New Edition. Der kurdische Name Dilok ist eine Variante davon. Auch auf Sorani heißt die Stadt ebenfalls Diluk oder Entab.Feryad Fazil Omar: Kurdisch-Deutsches Wörterbuch (Soranî). Berlin 2005, S. 423Geçimli Ergan Dorf Hozat Tunceli Der Name Ergan ist der frühere Dorfname und armenischen UrsprungsGeçitli Geylan Dorf Karlıova Bingöl Der ursprüngliche Name lautet Geylan. Dieser Name ist beim Katasteramt registriert. Die Umbenennung zu Geçitli erfolgte vor 1962.T.C. İmar ve İskân Bakanlığı, Toprak ve İskân İşleri Genel Müdürlüğü: 1962 Yılı Köy Envanter Etüdlerine Göre Bingöl, Ankara 1963, S. 89Geçitli Peyanis Kleinstadt – Hakkâri Der ursprüngliche Name Piyanis bezeichnet den kurdischen Stamm der Pinyaniş.GeçityakaÇûçikDorfPertekTunceliGelincikErûsek, ErsekDorf Dicle Diyarbakır Der Name Gelincik („Kleine Braut“) ist die türkisierte Form des ursprünglichen Namens Arusek. Erûs (kurd.) bedeutet ebenfalls „Braut“.Gelinkaya Kefirhewar Ortschaft Midyat Mardin GençDara Hênê, Dara HêniStadt und Landkreis Genç Bingöl Im Osmanischen Reich lautete der Name Darahini ()Tahir Sezen: Osmanlı Yer Adları. Ankara 2006, S. 136GercüşKercewsStadt und Landkreis Gercüş BatmanGergerAlduşStadt und Landkreis Gerger Adıyaman Der heutige Name Gerger ist armenischen Ursprungs. Nefsi Gerger der frühere Ortsname des Dorfes Oymaklı.Geriş Gerıse Dorf Nazımiye Tunceli GevaşWestanStadt und Landkreis Gevaş VanGirmeliGirê Mîra, Girê MîranOrtschaft Nusaybin MardinGöğebakanKapuzanDorf Diyadin Ağrı Gökçe Ewrek Dorf Beytüşşebap Şırnak Frühere Namen waren Gelyemamhuran und Evrek.Sevan Nişanyan: Adını Unutan Ülke. Türkiye'de Adı Değiştirilen Yerler Sözlüğü. Istanbul 2010, S. 290Gökçe Selax Kleinstadt Kızıltepe Mardin Der ursprüngliche Name der Ortschaft lautet Selah oder Salah. Dieser Name ist bereits im 16. Jahrhundert belegt.GökçedalDeştîl, DeştDorf Yayladere Bingöl Der frühere Name lautete Deştîl. Dieser ist auch in dieser Form im Grundbuch registriert.GölbaşıSergol, Serêgolê und QereçalikStadt und Landkreis Gölbaşı AdıyamanGölbaşı und Serêgolê bedeuten beide „Kopf[ende] des Sees“.Gölbaşı Xirbê Hacî Dorf Savur Mardin GöleMêrdînik, GoleStadt und Landkreis Göle Ardahan GövdeliTaxsiyanDorfPertekTunceli Gözlüce Heremreş Dorf Kızıltepe Mardin Haramreş ist der ursprüngliche Name. Dieser Name ist kurdischen Ursprungs und bedeutet "Schwarzes Gebiet".GözüpekKorankomuDorf Diyadin Ağrı Vor der Umbenennung zu Gözüpek hieß das Dorf Korankomu. Dieser Name ist kurdischer Herkunft und beim Katasteramt verzeichnet. Der heutige türkische Name bedeutet „unerschrocken“.GüçlükonakBasêStadt und Landkreis Güçlükonak Şırnak Gülgöze Êwert Dorf Midyat Mardin GülverenBehwarDorf Midyat MardinGümüşkanat Kêboran Dorf Mutki Bitlis Der ursprüngliche Name lautet Keyburan.GünbulduMayaDorf Diyadin Ağrı Vor der Umbenennung zu Günbuldu („Er fand den Tag“) hieß das Dorf Maya, bisweilen auch „Meya“ geschrieben. Dieser Name ist in der Form Maya beim Katasteramt verzeichnet.GüneşlikAvtariçDorf Yayladere Bingöl In osmanischen Dokumenten des 16. Jahrhunderts wird Güneşlik unter dem Namen Haftariç-i 'Ulya („Oberes Haftariç“) geführt. (PDF; 388 kB) Der Name Haftariç wird nach wie vor von der lokalen Bevölkerung verwendet. Der Name ist im Grundbuch verzeichnet und wurde bei Volkszählungen als Alternativbezeichnung verwendet.Bingöl 1973 İl Yıllığı, S. 32Başbakanlık Devlet İstatistik Enstitüsü: Genel Nüfus Sayımı. İdari bölünüş. 12.10.1980. Ankara 1981, S. 47GüneyağılCobir, Cibir, CibirköyDorf Kiğı BingölIn osmanischen Verzeichnissen hieß der Ort Ceber-i Kiğı und wurde als „nicht muslimisch“ (gayrimüslim) geführt. (PDF; 388 kB) Der ursprünglich kurdische Dorfname wurde 1928 auf Erlass des Innenministeriums geändert. 2009 nahm das Katasteramt den Namen Cibirköy wieder in das Register auf.Güneycik Azge Dorf Nazımiye Tunceli Günlüce Kalmem, Kalman Dorf Nazımiye Tunceli In den 1980er Jahren versuchte man, die türkische Herkunft des kurdischen Ortsnamens und damit der Bevölkerung zu beweisen.Zum Beispiel: Mehmet Eröz: Atatürk, Milliyetçilik, Doğu Anadolu. Türk Dünyası Araştırmaları Vakfı 1987, Seite 276 oder Millı̂ Folklor Araştırma Dairesi: Türk Yer Adları Sempozyumu Bildirileri. Ankara 1984, Seite 49GünlükAnzêvîng, AnzevîkDorf Yayladere Bingöl Der frühere Name lautete Anzevik. Dieser ist auch in derselben Form im Grundbuch registriert.GürdereCivyanDorf Yüksekova HakkâriGürdere bedeutet „Üppiger Bach“. Der Name Civyan ist beim Katasteramt registriert.GürmeşeBadînaDorf Kızıltepe Mardin Der ursprüngliche Name der Ortschaft lautet Badinan. Dieser Name ist beim Grundbuchamt registriert.GüroymakNorşînStadt und Landkreis Güroymak BitlisGürpınarPayizava, XewasorStadt und Landkreis Gürpınar VanGürsesDavudiverlassenes DorfÇınarDiyarbakırDer ursprüngliche Name lautet Davudi.GürünGirînStadt und Landkreis Gürün SivasGüvenBacinDorf Midyat Mardin Güzelpınar Hosum Dorf Nazımiye Tunceli GüzelsuHoşapOrtschaft Gürpınar VanBekannt ist die Burgruine Hoşap. Der türkische und kurdische Name haben dieselbe Bedeutung: „Schönes Wasser“.HaberliBasibirin Dorf İdil Şırnak Der frühere Name der Siedlung lautet Basbirin. Der Turoyo-Name Beth Sbirino kommt vom syrischen Beth Sabro, was Haus der Hoffnung bedeutet.Hacılar Hacıyan Dorf Karlıova Bingöl Der heutige Name („Pilger“) ist die türkisierte Form des ursprünglichen Namens Haciyan. Letzterer ist beim Katasteramt als ehemaliger Name verzeichnet.HakkâriColemêrgStadt und Provinz – Hakkâri Die alte Namensformen lauteten Djūlāmerg oder DjulamerikFr. Taeschner: Čölemerik. In: Encyclopaedia of IslamHaktanırHopDorf Yayladere Bingöl Hop ist die ursprüngliche Namensform. Im Jahresbericht der Provinz des Jahres 1973 ist Hop noch als Alternativbezeichnung aufgeführt.HalfetiXelfêtîStadt und Landkreis Halfeti ŞanlıurfaHamurXamûr, XêmûrStadt und Landkreis Hamur AğrıHanakXanekStadt und Landkreis Hanak ArdahanHaniHênêStadt und Landkreis Hani DiyarbakırHasankeyfHeskîfStadt und Landkreis Hasankeyf BatmanDer Ursprung des Namensteils „keyf“ geht zurück auf das assyrische „Kifo“ (Fels). Römische Historiker nannten den Ort Cepha und Ciphas. Die Araber nannten den Ort Sabʿat Ag̲h̲wāl, „sieben Höhlen“. Der heutige Name ist eine Deformation von Ḥiṣn Kayfā. Türkische Etymologien führen den Namen auf „Hasan keyfi“ (Hasans Vergnügen) oder „hüsnü keyf“ (gute Laune) zurück.S. Ory: Ḥiṣn Kayfā. In: Encyclopaedia of Islam. New Edition.HasköyDêrxasStadt und Landkreis Hasköy MuşHazroHezroStadt und Landkreis Hazro DiyarbakırHekimhanHekimxanStadt und Landkreis Hekimhan MalatyaHeybeliyurtCücanDorf Diyadin Ağrı Vor der Umbenennung zu Heybeliyurt hieß das Dorf Cücan. Dieser Name ist immer noch gebräuchlich und beim Katasteramt verzeichnet.HilvanCurnê ReşStadt und Landkreis Hilvan ŞanlıurfaHizanXîzanStadt und Landkreis Hizan BitlisHınısXinûs, XinisStadt und Landkreis Hınıs ErzurumHozatXozatStadt und Landkreis Hozat Tunceliİçören Tefê Dorf Savur Mardin İdilHezexStadt und Landkreis İdil Şırnak Die Stadt hieß ursprünglich Hazakh [kurd. Hezex].Martin van Bruinessen: Agha, Scheich und Staat. Berlin 1989, S. 339IğdırÎdirStadt und Provinz – IğdırİkizdereDibenêDorf Midyat Mardin İlbeyiElbegDorf Kiğı BingölİmranlıÇîtStadt und Landkreis İmranlı SivasIşıklarİbrahimiye, BirahîmiyêDorf Kızıltepe MardinDer ursprüngliche Name der Ortschaft lautet İbrahimiye. Dieser Name ist beim Grundbuchamt registriert.KadıköyKadyanDorf Yüksekova Hakkâri Der kurdische Name Kadyan ist beim Katasteramt registriert.KadıköyQazîkoyDorf Kiğı Bingöl Der Name leitet sich in beiden Sprachen von Kadi (Richter) ab.KahramanmaraşGurgum, MereşStadt und Provinz – Kahramanmaraş Maraş wird [entsprechend der kurdischen Bezeichnung] in assyrischen Texten wiederholt als Hauptstadt des Königreichs Gurgum erwähnt.E. Honigmann: Marʿash. In: Encyclopaedia of Islam. New Edition.KâhtaKolîkStadt und Landkreis Kahta AdıyamanKaleQela, ÎzolîStadt und Landkreis Kale Malatya KalkanlıPargesor, PargasûrDorf Yayladere Bingöl Der frühere Name lautete Pargesor. Dieser Name ist auch als „Pargasor“ im Grundbuch verzeichnet.Kantarkaya Aşağı Şorik, Şorika jêrîn oder nur Şorik Dorf Karlıova Bingöl In der Dorfnamenaufstellung in osmanischer Schrift des türkischen Innenministeriums aus dem Jahre 1928 (Son Teşkilât-ı Mülkiyede Köylerimizin Adları) hieß das Dorf Şorik süfla („unteres Şorik“). Der Name Aşağışorik (ebenfalls „unteres Şorik“) ist beim Katasteramt registriert.KapancaSetirabatDorf Diyadin AğrıVor der Umbenennung zu Kapanca hieß die Ortschaft Setirabat. Die Umbenennung erfolgt nach 1945. Die Volkszählung von 1945 führt das Dorf noch mit seinem ursprünglichen Namen auf.Türkiye Cumhuriyeti Başbakanlık İstatistik Genel Müdürlüğü: 21 Ekim 1945 Genel Nüfus Sayımı. Band 1. Hüsnütabiat Basimevi, Ankara 1948, S. 18 Der frühere Name ist auch beim Katasteramt registriert.Kapıköy Heretil Dorf Saray Van Heretil war der ursprüngliche Ortsname.KarabakırBarginiDorfHozatTunceliBargini war der ursprüngliche Dorfname.KarabeySerdeştDorf Yüksekova Hakkâri Karabey bedeutet schwarzer Herr. Der Name Zerdeşt (Zarathustra, Zoroaster) ist beim Katasteramt registriert.KaraçobanQereçobanStadt und Landkreis Karaçoban ErzurumKarakoçanDepStadt und Landkreis Karakoçan ElazığKaramanHemziyanDorf Kızıltepe Mardin Der ursprüngliche Name der Ortschaft lautet Hamziyan. Dieser Name ist beim Grundbuchamt registriert.KarayazıQereyazî, Qeza oder GogsîStadt und Landkreis Karayazı ErzurumKarlıBefircanDorf Yüksekova Hakkâri Karlı bedeutet schneebedeckt oder verschneit. Der kurdische Name Befircan geht auf das Wort „Befir“ zurück, was ebenfalls „Schnee“ bedeutet. Der Name ist beim Katasteramt in der Form Befrican registriert. Diese Form ist auch in verschiedenen Volkszählungen und zwei Wörterbüchern Osmanischer Ortsnamen belegt.Zum Beispiel: Tahir Sezen: Osmanlı Yer Adları. Ankara 2006, S. 156. Schriftenreihe des Staatsarchivs des Ministerpräsidialamtes und Nuri Akbayar: Osmanlı Yer Adları Sözlüğü. 2001Karlıca Kırmoçek Dorf Karlıova Bingöl Der Name Kirmaçek ist beim Katasteramt registriert. Die Umbenennung zu Karlıca erfolgte vor 1962.T.C. İmar ve İskân Bakanlığı, Toprak ve İskân İşleri Genel Müdürlüğü: 1962 Yılı Köy Envanter Etüdlerine Göre Bingöl, Ankara 1963, S. 90KarlıovaKanîreşStadt und Landkreis Karlıova BingölDer türkische Name bedeutet „schneebedeckte Ebene“, der kurdische „schwarze Quelle“.Feryad Fazil Omar: Kurdisch-Deutsches Wörterbuch (Kurmancî). Berlin 1992KavaklibogazEyndarDorf Hazro DiyarbakırKayabağAxzûnîgDorfPertekTunceliDer kurdische Ortsname ist armenischen Ursprungs und war auch der frühere Ortsname.Kayalar Kefirzût Dorf Midyat Mardin Kayatepe Harisi Dorf Savur Mardin Kayaüstü Êdo Dorf Ömerli Mardin Kaynak Ceban, Cevan Dorf Karlıova Bingöl Der Name Ceban ist als ursprünglicher Name beim Katasteramt registriert.Kaynarpınar Liçik Dorf Karlıova Bingöl Der ursprüngliche Name der Ortschaft lautet Liçik.Tahir Sezen: Osmanlı yer adları. Ankara 2006, S. 340 Dieser Name ist armenischen Ursprungs.KemahKemaxStadt und Landkreis Kemah ErzincanKemaliyeEgînStadt und Landkreis Kemaliye Erzincan Der kurdische Name ist der ursprüngliche Name. Möglicherweise geht er zurück auf das armenische Wort „agn“ (Frühling).Besim Darkot: Eǧin. In: Encyclopaedia of Islam. New Edition.KesmetepeMêmalîDorf Besni AdıyamanKiğıGêxîStadt und Landkreis Kiğı BingölKırköyQirDorf Yayladere Bingöl Der frühere Name lautete Kır. Dieser Name ist auch im Grundbuch verzeichnet.Kıraçtepe Çevligişmen Dorf Karlıova Bingöl KısıklıDêleziDorf Yüksekova Hakkâri Die Ortschaft hieß ursprünglich Dilezi. Dieser Name ist beim Katasteramt registriert. Die Umbenennung erfolgte vor 1975. Dilezi ist auch der Name des Passes (2.100 m) an der Straße zur iranischen Grenze und eines Berges mit 3.250 m Höhe.KızılkaleDirbanDorf Mazgirt Tunceli KızıltepeQoserStadt und Landkreis Kızıltepe Mardin Der kurdische Name „Qos