Die Liste enthält die Spiele um den von 1960 bis 2004 jährlich ausgetragenen Europa-Südamerika-Pokal – hinlänglich auch als Weltpokal bekannt – zwischen dem Europapokalsieger der Landesmeister (ab 1992/93 UEFA-Champions-League-Sieger) und dem Sieger der Copa Libertadores (bis 1964 Copa Campeones de América) mit allen statistischen Details. mini|Ein Spieler von Peñarol mit der Trophäe 1966 mini|Juan Cárdenas (Racing Club) mit dem „Weltpokal“ 1967 mini|Miguel Santoro mit 8 Einsätzen Rekordspieler des Wettbewerbs

1960 Die erste Ausspielung des Wettbewerbs fand im Juli und September 1960 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1959/60 Real Madrid und dem Sieger der Copa Campeones de América 1960 Peñarol Montevideo statt.

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1961 Die zweite Ausspielung des Wettbewerbs fand im September 1961 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1960/61 Benfica Lissabon und erneut Peñarol Montevideo, das seinen Titel in der Copa Campeones de América 1961 in Südamerika verteidigen konnte, statt.

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Rückspiel

Entscheidungsspiel Da das Torverhältnis zur Ermittlung des Gesamtsiegers noch keine Rolle spielte, war ein Entscheidungsspiel erforderlich.

1962 Die dritte Ausspielung des Wettbewerbs fand im September und Oktober 1962 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1961/62 Benfica Lissabon, das seinen Titel im Europapokal verteidigen konnte und dem Sieger der Copa Campeones de América 1962 dem FC Santos statt. Erstmals kam es zum Aufeinandertreffen der beiden späteren Weltstars Eusébio auf Seiten von Benfica und Pelé auf Seiten des FC Santos.

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1963 Die vierte Ausspielung des Wettbewerbs fand im Oktober und November 1963 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1962/63 AC Mailand und dem Sieger der Copa Campeones de América 1963 dem FC Santos statt, der seinen Titel von 1962 in Südamerika verteidigen konnte.

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Rückspiel

Entscheidungsspiel Das Entscheidungsspiel fand zwei Tage nach dem Rückspiel statt.

1964 Die fünfte Ausspielung des Wettbewerbs fand im September 1964 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1963/64 Inter Mailand und dem Sieger der Copa Campeones de América 1964 CA Independiente Avellaneda statt.

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Entscheidungsspiel Da das Torverhältnis keine Rolle spielte, war ein Entscheidungsspiel erforderlich, dass nur drei Tage später in Madrid stattfand.

1965 Die sechste Ausspielung des Wettbewerbs fand im September 1965 wie im Vorjahr zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1964/65 Inter Mailand und dem Sieger der Copa Libertadores 1965 CA Independiente Avellaneda statt, da beide Klubs ihren jeweiligen kontinentalen Titel verteidigt hatten.

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1966 Die siebte Ausspielung des Wettbewerbs fand im Oktober 1966 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1965/66 Real Madrid und dem Sieger der Copa Libertadores 1966 Peñarol Montevideo statt.

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1967 Die achte Ausspielung des Wettbewerbs fand im Oktober und November 1967 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1966/67 Celtic Glasgow und dem Sieger der Copa Libertadores 1967 Racing Club Avellaneda statt.

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Rückspiel

Entscheidungsspiel Da das Torverhältnis wie bisher noch keine Rolle spielte (und auch die Auswärtstorregel noch nicht zur Anwendung kam), fand nur drei Tage später in Montevideo ein Entscheidungsspiel statt. In diesem Spiel, das von großer Härte geprägt war, gab es fünf Platzverweise.

1968 Die neunte Ausspielung des Wettbewerbs fand im September und Oktober 1968 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1967/68 Manchester United und dem Sieger der Copa Libertadores 1968 Estudiantes de La Plata statt.

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1969 Die zehnte Ausspielung des Wettbewerbs fand im Oktober 1969 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1968/69 AC Mailand und dem Sieger der Copa Libertadores 1969 Estudiantes de La Plata statt.

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1970 Die elfte Ausspielung des Wettbewerbs fand im August und September 1970 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1969/70 Feyenoord Rotterdam und dem Sieger der Copa Libertadores 1970 Estudiantes de La Plata statt. Estudiantes stand aufgrund des Titel-Hattricks bei der Copa Libertadores auch zum dritten Mal in Folge in den Spielen um den Weltpokal, konnte aber wie im Vorjahr gegen den europäischen Vertreter nicht gewinnen.

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1971 Die zwölfte Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1971 zwischen dem Finalist des Europapokals der Landesmeister 1970/71 Panathinaikos Athen und dem Sieger der Copa Libertadores 1971 Nacional Montevideo statt. Panathinaikos trat an, da der Sieger des Europapokals Ajax Amsterdam verzichtete.

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1972 Die 13. Ausspielung des Wettbewerbs fand im September 1972 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1971/72 Ajax Amsterdam und dem Sieger der Copa Libertadores 1972 Independiente Avellaneda statt.

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1973 Die 14. Ausspielung des Wettbewerbs fand im November 1973 zwischen dem Finalisten des Europapokals der Landesmeister 1972/73 Juventus Turin und dem Sieger der Copa Libertadores 1973 Independiente Avellaneda in nur einem Spiel in Rom statt. Juventus trat anstelle von Ajax Amsterdam an, das zwar, wie Independiente in Südamerika, seinen kontinentalen Titel in Europa verteidigt hatte, aber aus wirtschaftlichen Gründen auf die Reise nach Argentinien verzichtete.

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1974 Die 15. Ausspielung des Wettbewerbs fand im März und April 1975 zwischen dem Finalist des Europapokals der Landesmeister 1973/74 Atlético Madrid und dem Sieger der Copa Libertadores 1974 Independiente Avellaneda statt, dem bei der Copa Libertadores der Titel-Hattrick gelang. Atlético trat an, da der Sieger im Europapokal der Landesmeister Bayern München aus Termingründen verzichtete, und war zugleich der einzige Finalist in der Geschichte des Wettbewerbs, der seine Chance nutzte und den Weltpokal gewann.

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1975 (nicht ausgetragen) Die vorgesehene 16. Ausspielung des Wettbewerbs zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1974/75, Bayern München, und dem Sieger der Copa Libertadores 1975, Independiente Avellaneda, das in Südamerika seinen vierten Titel in Folge gewann, kam nicht zustande, da sich beide Klubs nach offizieller Begründung nicht auf Termine einigen konnten.

1976 Die 16. Ausspielung des Wettbewerbs fand im November und Dezember 1976 zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1975/76 dem FC Bayern München, dem in Europa der Titel-Hattrick gelang, und dem Sieger der Copa Libertadores 1976 Cruzeiro Belo Horizonte statt.

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1977 Die 17. Ausspielung des Wettbewerbs fand im März und August 1978 zwischen dem Finalist des Europapokals der Landesmeister 1976/77 Borussia Mönchengladbach und dem Sieger der Copa Libertadores 1977 CA Boca Juniors statt. Die „Borussia“ trat an, da der Europapokalsieger FC Liverpool auf eine Teilnahme verzichtete. Das Rückspiel wurde statt in Mönchengladbach in Karlsruhe ausgetragen.

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1978 (nicht ausgetragen) Die vorgesehene 18. Ausspielung des Wettbewerbs zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1977/78, FC Liverpool, und dem Sieger der Copa Libertadores 1978, CA Boca Juniors, der in Südamerika seinen Titel verteidigen konnte, kam nicht zustande, da beide Klubs ihre Teilnahme verweigerten.

1979 Die 18. Ausspielung des Wettbewerbs fand im November 1979 und März 1980 zwischen dem Finalisten des Europapokals der Landesmeister 1978/79 Malmö FF und dem Sieger der Copa Libertadores 1979 Olimpia Asunción statt. Malmö FF trat an, da der Europapokalsieger Nottingham Forest auf eine Teilnahme verzichtete.

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1980 Die 19. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Februar 1981 erstmals in nur einem Spiel in Tokio unter dem neuen Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1979/80 Nottingham Forest und dem Sieger der Copa Libertadores 1980 Nacional Montevideo statt.

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1981 Die 20. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1981 wie die vorherige Austragung in nur einem Spiel in Tokio unter dem Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1980/81 FC Liverpool und dem Sieger der Copa Libertadores 1981 Flamengo Rio de Janeiro statt.

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1982 Die 21. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1982 wie seit 1980 in nur einem Spiel in Tokio unter dem Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1981/82 Aston Villa und dem Sieger der Copa Libertadores 1982 Peñarol Montevideo statt.

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1983 Die 22. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1983 wie seit 1980 in nur einem Spiel in Tokio unter dem Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1982/83 dem Hamburger SV und dem Sieger der Copa Libertadores 1983 Grêmio Porto Alegre statt.

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1984 Die 23. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1984 wie seit 1980 in nur einem Spiel in Tokio unter dem Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1983/84 FC Liverpool und dem Sieger der Copa Libertadores 1984 Independiente Avellaneda statt. Damit ging der Titel zum siebten Mal in Folge seit 1977 nach Südamerika.

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1985 Die 24. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1985 wie seit 1980 in nur einem Spiel in Tokio unter dem Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1984/85 Juventus Turin und dem Sieger der Copa Libertadores 1985 den Argentinos Juniors aus Buenos Aires statt. Nach neun Jahren konnte mit Juventus wieder ein europäischer Vertreter den Titel gewinnen. Es war das erste Weltpokal-Finale das erst im Elfmeterschießen entschieden wurde.

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1986 Die 25. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1986 wie seit 1980 in nur einem Spiel in Tokio unter dem Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1985/86 Steaua Bukarest und dem Sieger der Copa Libertadores 1986 River Plate Buenos Aires statt.

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1987 Die 26. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1987 wie seit 1980 in nur einem Spiel in Tokio unter dem Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1986/87, dem FC Porto, und dem Sieger der Copa Libertadores 1987, Peñarol Montevideo, statt.

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1988 Die 27. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1988 wie seit 1980 in nur einem Spiel in Tokio unter dem Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1987/88 PSV Eindhoven und dem Sieger der Copa Libertadores 1988 Nacional Montevideo statt.

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1989 Die 28. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1989 wie seit 1980 in nur einem Spiel in Tokio unter dem Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1988/89 AC Mailand und dem Sieger der Copa Libertadores 1989 Atlético Nacional aus Medellín statt.

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1990 Die 29. Ausspielung des Wettbewerbs fand im Dezember 1990 wie seit 1980 in nur einem Spiel in Tokio unter dem Sponsorennamen „Toyota-Cup“ zwischen dem Sieger des Europapokals der Landesmeister 1989/90 AC Mailand und dem Sieger der Copa Libertadores 1990 Olimpia Asunción statt. „Milan“ konnte in diesem Jahr nicht nur seinen Titel in Europa verteidigen, sondern auch als dritte Mannschaft nach dem FC Santos und Inter Mailand den Weltpokal zweimal in Folge gewinnen.

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1991