Der Raßnitzer See ist ein anthropogener See in Sachsen-Anhalt. Er entstand als Bergbaufolgelandschaft auf dem Gebiet der Gemeinde Schkopau im Landkreis Saalekreis zwischen den Ortschaften Raßnitz und Zöschen. Der Raßnitzer See liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wallendorfer See.
Geschichte mini|links|hochkant|Aussichtsturm mini|links|Informationstafel zum Nistfloß Beide Gewässer entstanden als Bergbaufolgelandschaft nach der Einstellung des Braunkohleabbaus der Restlöcher des Tagebaus Merseburg-Ost (1991).
Die Flutung erfolgte mit Wasser der benachbarten Weißen Elster. Der Wasserstand wird durch einen Überlauf in den Wallendorfer See geregelt.
Der See wurde 2019 als Badegewässer ausgewiesen und 2022 erstmals eingestuft, und zwar mit der Qualität „ausgezeichnet“.Raßnitzer See Landesportal Sachsen-Anhalt, abgerufen am 26. September 2023.
Am Nordufer des Raßnitzer Sees steht ein 1996 errichteter 15 Meter hoher Aussichtsturm.Aussichtsturm gerettet Mitteldeutsche Zeitung vom 24. Januar 2011, abgerufen am 4. Juni 2021.
Der NABU verankerte 2014 ein Nistfloß für Flussseeschwalben im See.Artenschutzprojekt Flusseeschwalbennistfloß NABU Regionalverband Merseburg-Querfurt e. V.
Eigenschaften Der See ist aufgrund seiner Schichtung ein meromiktisches Gewässer.Egor Zadereev, Bertram Boehrer, Ramesh D. Gulati: Introduction: Meromictic Lakes, Their Terminology and Geographic Distribution, in: Ecology of Meromictic Lakes, Februar 2017, doi:10.1007/978-3-319-49143-1_1
Siehe auch Liste der Gewässer in Halle (Saale) Mitteldeutsches Braunkohlerevier
Literatur Walter Müller (Hrsg.): Die Liebenau. Verlag Druckwerk Halle, Halle (Saale), 2008.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:See in Sachsen-Anhalt Kategorie:Tagebaurestsee im Mitteldeutschen Braunkohlerevier SRassnitzer See Kategorie:Gewässer im Saalekreis Kategorie:See in Europa Kategorie:Wasserbauwerk im Saalekreis Kategorie:Meromiktisches Gewässer Kategorie:Bauwerk in Schkopau Kategorie:Geographie (Schkopau) Kategorie:Badeanlage in Sachsen-Anhalt