Herbert Schmidt (* 1928 in Leipzig; † 2019 in Düsseldorf-Kaiserswerth)Claus Clemens: Nachruf: Alters-Elan eines Spätberufenen, RP Online vom 8. Dezember 2019.Traueranzeige, in: Rheinische Post vom 9. Dezember 2019. war ein gelernter Kaufmann, Goldschmied und Historiker mit dem Schwerpunkt auf Düsseldorf in der NS-Zeit.

Leben Schmidt lebte seit 1953 in Düsseldorf und führte dort als gelernter Kaufmann und Goldschmied bis zum Anfang der 1980er-Jahre ein Juweliergeschäft. 1983 schrieb er sich als Gasthörer und 1985 als Student an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für Geschichte und Philosophie ein und legte seine Magisterprüfung ab. 1997 promovierte er mit dem Thema Die nationalsozialistischen Sondergerichte in Düsseldorf.

Schriften (Auswahl) Beabsichtige ich die Todesstrafe zu beantragen: Die nationalsozialistische Sondergerichtsbarkeit im Oberlandesgerichtsbezirk Düsseldorf 1933 bis 1945, Klartext Verlagsgesellschaft 1997, ISBN 978-3884746523. „Rassenschande“ vor Düsseldorfer Gerichten 1935 bis 1944: eine Dokumentation, Klartext Verlagsgesellschaft 2003, ISBN 978-3898612142. Der Elendsweg der Düsseldorfer Juden: Chronologie des Schreckens 1933 bis 1945, Droste Verlag 2005, ISBN 978-3770012046. Todesurteile in Düsseldorf 1933 bis 1945: Eine Dokumentation, Droste Verlag 2008, ISBN 978-3770012954. Hrsg.: Ist es Freude, ist es Schmerz? Jüdische Wurzeln – deutsche Gedichte. Eine alphabetische Anthologie. Mit einem Geleitwort von Stéphane Hessel und einer Nachbemerkung von Joseph Anton Kruse. Düsseldorf: Ed. XIM Virgines 2012, ISBN 978-3-934268-97-5.

Einzelnachweise

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