Der Verfahrensmechaniker für Brillenoptik ist in Deutschland seit 2002 ein staatlich anerkannter. Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz.

Ausbildungsdauer und Struktur Die Ausbildungsdauer zum Verfahrensmechaniker für Brillenoptik beträgt in der Regel drei Jahre. Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und BerufsschuleRahmenlehrplan der KMK zum Verfahrensmechaniker für Brillenoptik (PDF; 145 kB). Abgerufen am 29. Oktober 2010.

Entstehungsgeschichte Der Beruf basiert aus den Ausbildungsvorschriften für den Brillenoptikschleifer aus dem Jahr 1937. Der technologische Fortschritt, insbesondere die Herstellung von Brillengläsern aus Kunststoff, war in diesem Berufsbild nicht enthalten. Durch die Änderung der Berufsbezeichnung in „Verfahrensmechaniker für…“ sollte weiterhin deutlich werden, dass die Gläser zunehmend automatisiert hergestellt werden.

Arbeitsgebiete Verfahrensmechaniker für Brillenoptik stellen hochwertige Brillengläser aus Glas und Kunststoff her. Sie arbeiten eng mit Augenoptikern zusammen und gewährleisten, dass die Anforderungen des Medizinproduktegesetzes (MPG) erfüllt werden. Die Fertigung der Brillengläser erfolgt an halb- und vollautomatischen Maschinen, die von den Verfahrensmechanikern kontrolliert und überwacht werden. Anschließend werden die Produkte umfassend vermessen, geprüft und kontrolliert. Weiterhin veredeln und reinigen sie optische Oberflächen.

Berufsschule In Deutschland gibt es für diesen Ausbildungsberuf zwei Berufsschulen: Staatliche Berufsschule für Glasberufe in ZwieselWebseite der Berufsschule in Zwiesel. Abgerufen am 18. Juli 2019. und Oberstufenzentrum Havelland in Rathenow.Website der Berufsschule in Rathenow Abgerufen am 29. Oktober 2010.

Einzelnachweise

Weblinks Informationen zum Beruf beim Bundesinstitut für Berufsbildung. Abgerufen am 29. Oktober 2010. Informationsbroschüre von photonicsBW zu Ausbildungsberufen in optischen Technologien. Abgerufen am 29. Oktober 2010.

Kategorie:Ausbildungsberuf Kategorie:Brillentechnik