Lorenz Heitzer (Pseudonym: Gottlieb Lehrreich; * 30. Januar 1858 in Grebben bei Heinsberg; † 29. Mai 1919 in Essen-Altenessen) war ein deutscher Pädagoge und Schriftsteller.
Leben
Lorenz Heitzer war der Sohn eines Kapellmeisters. Er besuchte die Volks- und Bürgerschule in Heinsberg; anschließend absolvierte er eine Ausbildung am Lehrerseminar in Elten. Heitzer wirkte ab 1879 als Volksschullehrer in Werden, ab 1881 in Koblenz und ab 1883 in Labbeck bei Xanten. Ab 1902 war er Rektor einer Schule in Altenessen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit veröffentlichte Lorenz Heitzer zahlreiche von einer starken katholischen Tendenz geprägte Erzählungen für Kinder und Jugendliche.
Werke
Des Geigers Enkelkind. Am Weihnachts-Abend. Das Sparbuch, Köln a. Rh. 1897 Des Kindes Opfer. In die Welt hinaus, Köln a. Rh. 1897 Seines Glückes Schmied, Essen-Ruhr 1898 Die Tochter des Bergmanns, Köln a. Rh. 1898 Am Hexenkessel, Kempten 1899 Die Goldsucher. Die Pfändung. Eines Künstlers Jugendzeit, Köln a. Rh. 1899 Der rote Franzis, Köln a. Rh. 1899 Zur Lehr und Wehr!, Essen-Ruhr 1899 Märchen aus der fliegenden Welt, Kempten 1 (1900) 2 (1900) Der Räuber vom Eichenhofe, Köln 1900 Robinson Crusoe, Hamm i.W. 1901 Seines Vaters Schutzengel, Köln 1903 Der Schützling des Soldaten. Sparpfennige, Cöln 1905 Friedrich von Schiller, Essen-Ruhr 1906 Schlagende Wetter. Empor um jeden Preis, Köln 1909 In harter Schule, Essen-Ruhr 1911 Sankt Elisabeth, Essen (Ruhr) 1911 Unter dem Beichtsiegel und andere Erzählungen aus dem Volksleben, Regensburg [u. a.] 1913
Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert) Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert) Kategorie:Autor Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1858 Kategorie:Gestorben 1919 Kategorie:Mann