Miquel Brown (* 8. Februar 1945 in Montreal, Québec, Kanada, als Michael Brown) ist eine US-amerikanische Sängerin und SchauspielerinBiografie bei imdb.com.
Biografie Michael Brown änderte ihren Vornamen in Miquel, um nicht für einen Mann gehalten zu werden. Das funktionierte allerdings nur bedingt, weil sie mit ihrem damaligen Kurzhaarschnitt sehr maskulin wirkte. Auf späteren Alben trug die Sängerin eine weiblichere Frisur, um keinen Zweifel an ihrem Geschlecht zuzulassen.
Browns Eltern wollten, dass ihre Tochter Ärztin wird, konnten sich aber nicht durchsetzen, denn Miquel zog es in die Unterhaltungsbranche. Ohne das Wissen von Mutter und Vater ging sie in Diskotheken, brach ihr Medizinstudium an der University of Washington ab und setzte es nie fort.
Nach einem Vorsprechen in Detroit bekam Miquel Brown die Rolle der Sheila im Musical Hair. Es folgte eine Tournee durch die Vereinigten Staaten. Anfang der 1970er Jahre zog es sie nach Großbritannien, wo Brown als Sängerin arbeitete und kleinere Rollen in Filmen (Rollerball) und Musicals (The Best Little Whorehouse in Texas, Starlight Express) übernahm. Das erste Album Symphony of Love brachte ihr in den späten 1970er Jahren Beachtung.
Zusammen mit dem Produzenten Ian Levine (Evelyn Thomas – High Energy) entstand die Single So Many Men, So Little Time, die es in die Charts schaffte. Auch die Titel He’s a Saint, He’s a Sinner, Black Leather und Close to Perfection erreichten Platzierungen in verschiedenen HitparadenBillboard Dance/Club ChartsChartdiskografie Nederlandse Top 40. Weitere Singles, wie I Was Strong (My Moment) (1990), konnten nicht an die alten Erfolge anknüpfen.
Miquel Brown hat eine Tochter, Sinitta, die in den 1980er Jahren Erfolge als Popsängerin feierte.
Diskografie Studioalben 1978: Symphony of Love (Polydor) 1983: Manpower (Carrere / Record Shack) 1985: Close to Perfection (Record Shack)
Kompilationen 1991: The Best of Miquel Brown: So Many Men, So Little Time 1991: The Best of Miquel Brown 1996: The Best Of 2006: Orgànic 2006: One Hundred Percent Miquel Brown 2006: Simply Miquel Brown 2006: So Many Men 2006: The Very Best of Miquel Brown 2014: Manpower / Close to Perfection (Special Edition) (UK) / Disco Recharge: Miquel Brown (US)
Singles
Weitere Singles 1973: Something to Do with Love 1977: First Time Around 1979: The Day That They Got Disco in Brazil 1984: Manpower 1985: On the Radio 1985: One Hundred Percent 1986: One Way Street / Love Reputation 1986: Footprints in the Sand 1986: You’re the Love of My Life (mit Joe Bourne) 1986: Medley Mix (Miquel Brown / B. B. & Q. Band / Barbara Pennington / Fatback) 1989: This Time It’s Real 1990: I Was Strong (My Moment) 1991: So Many Men, So Little Time (Remixes) 1993: The Mega Mix 1997: It’s a Sin
Soundtracks 1997: So Many Men, So Little Time in „Kiss Me, Guido“ 2009: So Many Men, So Little Time in „An Englishman in New York“
Filmografie 1974: Armchair Cinema (Fernsehserie, Folge: Regan) 1975: Rollerball 1978: Superman 1983: Philip Marlowe, Private Eye (Fernsehserie, Folge: Smart Aleck Kill) 1989: Casualty (Fernsehserie, Folge: Accidents Happen) 1995: Solomon & Sheba (Fernsehfilm) 1995: French Kiss 2001: Wit (Fernsehfilm) 2005: Der Fluch der Betsy Bell (An American Haunting) 2006: 9/11 – Die letzten Minuten im World Trade Center (9/11: The Twin Towers) 2008: New York für Anfänger (How to Lose Friends & Alienate People) 2010: Locked In 2016: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (Fantastic Beasts and Where to Find Them)
Weblinks
Einzelnachweise
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