Miguel Covarrubias Acosta (* 1856 in Xalapa, Veracruz; † 7. Juli 1924 in Paris) war ein mexikanischer Botschafter und vom 14. Juni bis 1. August 1920 Außenminister seines Landes.
Leben Sein Bruder José Covarrubias Acosta, der Vater des Künstlers José Miguel Covarrubias, war Direktor der Lotería Nacional und Director del Timbre im Secretaria de Hacienda (zeichnungsberechtigter Direktor im Finanzministerium). Miguel Covarrubias trat 1887 in den auswärtigen Dienst, stieg in Washington ab 1889 vom Botschaftssekretär dritter Klasse zum Botschaftssekretär erster Klasse auf und war zeitweise Geschäftsträger. Er war auch in Rom akkreditiert.
Zu seiner Berufung als Außenminister teilte die The New York Times mit, dass er nach der Ermordung von Francisco Madero von seinen diplomatischen Posten zurückgetreten und US-freundlich sei.„Mexico Appontees Please Washington. Senor Covarrubias Known as Able, Experienced Diplomat, Friendly Toward Us“, The New York Times, June 17, 1920. Sein sechswöchiges Ministeramt im Kabinett von Adolfo de la Huerta wurde beendet, nachdem er mit einem noch nicht akkreditierten guatemaltekischen Diplomaten ein Gespräch geführt hatte. Später war er Finzminister.
Einzelnachweise
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