Chab (* in Beirut; bürgerlich François Chabloz) ist ein Schweizer DJ und Musikproduzent im Bereich Trance und Progressive House. Er hat früher auch unter den Pseudonymen Moogwai und Star produziert.
Leben und Karriere François Chabloz wurde in Beirut geboren, wuchs dann aber in Rom auf, bis er 17 Jahre alt war. Danach zog er nach Genf und lebt seither in der Schweiz.Chab auf MySpace. Abgerufen am 16. Oktober 2010.
Chabloz begann 1999 als Moogwai auf dem Musiklabel Platipus Records zu produzieren. Unter diesem Pseudonym produzierte er in den Jahren 2000 und 2001 mit Viola und The Labyrinth zwei Singles, die in die britischen Singlecharts kamen. Die Single Viola erschien zusammen mit einem Remix von Armin van Buuren und wurde ein grosser Clubhit.
Nach Viola konzentrierte sich Chabloz ein Jahr auf sein Projekt Chab, unter dem er 2000 seine erste Single Get My Love veröffentlichte. Eine seiner bekanntesten Produktionen als Chab war Closer to Me, eine Zusammenarbeit mit JD Davis. Chab ist auch ein gefragter Remixer. So bearbeitete er unter anderem Songs von Nelly Furtado, Moonbootica, Röyksopp, Gorillaz und Depeche Mode.
2005 erschienen die beiden Debütalben 5 Wishes & More (als Moogwai) und Dub, Edits And Whisky-Coke (als Chab). Das Moogwai-Album enthielt neben den bisherigen Singles auch vier neue Stücke: The Nord Song, Anagram, 1AD und das Titelstück zusammen mit einem neuen, bisher unveröffentlichten Tektonik-Remix seines Clubhits Viola.
Diskografie Alben 2005: 5 Wishes & More (als Moogwai) 2005: Dub, Edits And Whisky-Coke (als Chab) 2007: Aeiou (als Chab)
Singles als Moogwai 1999: A Night Out 2000: Keo 2000: Viola 2001: The Labyrinth 2003: Neon 2005: Viola 2005
als Chab 2000: Get my Love 2000: Matica 2000: Tunnelling / The Sinus 2003: Afrofunk 2004: Closer to Me (feat. JD Davis) 2004: My Memory 2005: You and Me 2006: Lover 2007: Girlz 2007: Legoland 2008: Get High 2008: Lonely
als Star 1998: Watch Your Step 2000: Rock Rose
Remixe (Auswahl) als Moogwai 2000: Tillmann Uhrmacher – Bassfly 2000: DuMonde – Tomorrow 2000: Vicious Circles – Vicious Circles 2000: Xstasia – Sweetness 2001: Dave Davis – Underground Subway 2001: Ayumi Hamasaki – Unite! 2004: Tekara – Wanna Be an Angel
als Chab 2001: Kamaya Painters – Wasteland 2003: Nelly Furtado – Powerless (Say What You Want) 2005: Moonbootica – Listen 2005: Röyksopp – Only This Moment 2005: Gorillaz – Dare 2006: Depeche Mode – Lilian 2007: JD Davis – Goodthing 2008: Bedrock – Santiago 2010: Shakedown – At Night 2010: JD Davis – Promised Land 2010
Einzelnachweise
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