mini|Gustav Ickler als Reichstagsabgeordneter 1912 Gustav Ickler (* 4. Juni 1870 in Zeitz; † 28. Januar 1951 in Göttingen)Bernd Haunfelder: Die liberalen Abgeordneten des deutschen Reichstags 1871–1918: ein biographisches Handbuch. Aschendorff, Münster (Westfalen) 2004, ISBN 3-402-06614-9, S. 213. war Schlosser, Gewerkschaftsvorsitzender und Mitglied des Deutschen Reichstags.
Leben Gustav Ickler besuchte die Bürgerschule in Zeitz und erlernte von 1884 bis 1887 das Schlosserhandwerk. Von Ostern 1887 bis 1892 war er auf Wanderschaft und arbeitete in mehreren deutschen Städten. 1892 kam er nach Göttingen und arbeitete ab 1893 bei der Preußisch-Hessischen Eisenbahn. Er hat nicht gedient. Er war Vorsitzender des Deutschen Reichs- und Staatsarbeiterkartells (Sitz Berlin) und Vorsitzender des Verbandes Deutscher Eisenbahnhandwerker und -Arbeiter (Sitz Berlin).
Von 1912 bis 1918 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Provinz Hannover 12 (Göttingen, Duderstadt, Münden) und die Nationalliberale Partei.Kaiserliches Statistisches Amt (Hrsg.): Die Reichstagswahlen von 1912. Heft 2. Berlin: Verlag von Puttkammer & Mühlbrecht, 1913, S. 91. (Statistik des Deutschen Reichs, Bd. 250)
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich) Kategorie:NLP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1870 Kategorie:Gestorben 1951 Kategorie:Mann