mini|Flurstück Der Stappel an der Leine auf dem Stadtplan Hannover von 1873 Der Stapel war ein mittelalterlicher Binnenhafen an der Leine beisiehe Seite 16a (Umgebungsplan von 1717) in Christian Ulrich Grupens Origines Et Antiqvitates...; Online-Digitalisat der Herzog August Bibliothek Hannover. Er lag westlichDas Stadtlexikon schreibt hier – wohl versehentlich – „südlich“ des heutigen Königsworther Platzes, etwa in Höhe der Fischerstraße.

Geschichte Eine gewisse Bedeutung erlangte der Stapel nach der Bestätigung des Stapelrechts im Großen Privileg von 1371 und zwar während der mit Unterbrechungen bis Anfang des 16. Jahrhunderts betriebenen Leineschifffahrt nach Bremen.

Der Hafen wurde bei der Wiederaufnahme der Leineschifffahrt in der Mitte des 18. Jahrhunderts an die Ihme in den Bereich der Blumenauer Straße verlegt. Auf dem Stadtplan Hannover von 1873 findet sich „Der Stappel“ als Flurname im Bereich der Fischerstraße.

Literatur Waldemar R. Röhrbein: Stapel. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 599.

Einzelnachweise

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