miniatur|Pantha du Prince live in Boston, 2007 Pantha du Prince (bürgerlich Hendrik Weber; * 1975 in Bad Wildungen) ist ein deutscher Techno-Musiker, Komponist und Konzeptkünstler. Er veröffentlichte auch unter Pseudonymen wie Panthel oder Glühen 4.

Geschichte Webers Debüt als Pantha du Prince, Nowhere, erschien 2002 als 12"-Veröffentlichung. Ein paar Jahre später folgte das erste Studioalbum Diamond Daze (2004). Das Album wurde von den Kritikern positiv aufgenommen. Manche Kritiker erwähnten die Affinität Webers zum britischen Shoegaze der späten 80er mit Bands wie Slowdive, Moose, Ride oder My Bloody Valentine. Seine Vorliebe für Detroit Techno im Stil von Carl Craig oder Minimal Techno wie von Chain Reaction zeigte sich ebenfalls. Eine Zeit lang war er auch als Bassist der Hamburger Band Stella tätig.

Nach einer Remix-12"-Veröffentlichung (Butterfly Girl Versions, 2005) sowie neuem Material (Lichten/Walden, 2006) veröffentlichte Weber sein zweites Studioalbum als Pantha du Prince: This Bliss, 2007. Auch dies wurde von den Kritikern positiv aufgenommen. 2010 wechselte er von Dial zu Rough Trade Records, bevor er sein drittes Album veröffentlichte. Black Noise wurde durch Aufnahmen beeinflusst, die Weber in Wäldern und Landschaften in der Schweiz aufnahm. in der spex

Bei der Echoverleihung 2011 wurde er für Black Noise mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet. Seit dem Jahr 2014 ist er Stipendiat des Musicboards Berlin in der Künstlerresidenz Villa Aurora in Los Angeles.Hendrik Weber (Pantha du Prince) bei villa-aurora.org, abgerufen am 23. April 2014

Diskografie (Auswahl) Alben 2003: Das Schweigen der Sirenen (als Glühen 4, Dial) 2004: Diamond Daze (Dial) 2007: This Bliss (Dial) 2010: Black Noise (Rough Trade) 2011: XI Versions Of Black Noise (Rough Trade) 2013: Elements of Light (mit The Bell Laboratory, Rough Trade) 2016: The Triad (Rough Trade) 2020: Conference of Trees (Modern Recordings) 2022: Garden Gaia (Modern Recordings)

Singles 2002: Nowhere (Dial) 2005: Butterfly Girl Versions (Dial) 2006: Lichten/Walden (Dial) 2009: Behind The Stars (Dial)

Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 2004: Death by a light of a phonograph in Nomadenoase, Hamburg 2007: Eisenkaute in Nomadenoase, Hamburg 2010: Transitory Triplet im Splace Berlin, Fernsehturm am Alexanderplatz, Berlin 2010: Pantha du Prince in Gallery of Modern Art Brisbane, Australien 2013: Pantha du Prince & The Bell Laboratory in Queen Elizabeth Hall, South Bank Center London

Gruppenausstellungen 2005: No competitive offers in Dial at ARTIS, Den Bosch, Niederlande 2010: Based in Berlin in Kunstwerke, Berlin 2013: in C by Terry Riley, Pantha du Prince & The Bell Laboratory im Barbican, London

Kuratorische Arbeiten 2011: Kunst als Klang in Vittorio Manalese, Berlin

Auszeichnungen 2011: Echo in der Kategorie „Kritikerpreis“ 2014: Musicboard Berlin – Villa-Aurora-Stipendium in Los Angeles

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Einzelnachweise

Kategorie:DJ Kategorie:Techno-Produzent Kategorie:Echo-Pop-Preisträger Kategorie:Musiker (Deutschland) Kategorie:Pseudonym Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1975 Kategorie:Mann