mini|Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk von Escatrón. Escatrón ist eine spanische Gemeinde (municipio) in der Provinz Saragossa der autonomen Region Aragonien. Sie liegt in der Comarca Ribera Baja del Ebro am rechten Ufer des Ebro an der Einmündung des Río Martín. hatte die Gemeinde Einwohner.

Geschichte Der ursprünglich Scatro genannte Ort wurde von König Alfonso el Batallador 1133 von den Mauren zurückerobert.

Während des Bürgerkrieges lag die Gegend zunächst im von den Republikanern kontrollierten Teil Spaniens. Hier gab es einen Feldflugplatz, der auch von Jagdflugzeugen der Roten Armee genutzt wurde. Im Verlauf der Aragonoffensive fiel die Gegend an die Nationalspanier. Escatrón diente im weiteren Verlauf der Offensive zunächst auch Heinkel-He-45-Aufklärern und später Messerschmitt-Bf-109-Jagdflugzeugen der deutschen Legion Condor als Basis, später während der Ebroschlacht nutzte die italienische Aviazione Legionaria den Platz.

Wirtschaft Anders als in den meisten aragonesischen Gemeinden dieser Größe stützt sich die Wirtschaft nicht hauptsächlich auf die Landwirtschaft, sondern sie wird von dem Wärmekraftwerk (Central Termoeléctrica del Ebro Escatrón-Los Fayos der E.On España) getragen, das bis 2011 auf Braunkohlebasis (Vorkommen von Andorra (Teruel) und Mequinenza) Elektrizität erzeugte, ehe es durch ein neu errichtetes Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk ersetzt wurde.

Bevölkerungsentwicklung seit 1900 1900 1910 1920 19301940 1950 1960 1970 1981 1991 2001 2008 2.319 2.291 2.106 2.128 1.944 3.270 3.526 2.314 1.483 1.343 1.259 1.154

Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción mit einem aus dem Kloster Rueda stammenden Alabasteraltar Reste der Stadtmauer

Weblinks

Escatrón. CAI Aragón

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Aragonien Kategorie:Ort am Ebro