Die Kawasaki KR 250 und Kawasaki KR 350 waren Rennmotorräder des japanischen Herstellers Kawasaki.
Geschichte mini|KR 250 ohne Verkleidung
Toni Mang gelang es 1981, die Weltmeistertitel in den Klassen bis 250 und bis 350 cm³ der Motorrad-Weltmeisterschaft mit der KR 250 bzw. der KR 350 zu gewinnen. Im folgenden Jahr wurde er mit einer KR 350 ewiger Weltmeister in der 350-cm³-Klasse – die Klasse wurde nach der Saison 1983 nicht mehr ausgeschrieben.
Technik Motor mini|Motor der KR 250
Der Motor war ein wassergekühlter Zweizylinder-Tandemmotor mit Drehschiebersteuerung. Jeder Zylinder verfügte über eine eigene Kurbelwelle, die über eine Stirnradverzahnung gegenläufig miteinander gekoppelt waren. Die beiden 34-Millimeter-Mikuni-Rundschiebervergaser waren auf der linken Gehäuseseite angebracht. Auf dem rechten Kurbelwellenstumpf des vorderen Zylinders saß die Magnetzündung, auf dem des hinteren die Wasserpumpe. Die Mehrscheibentrockenkupplung sitzt auf der Getriebeeingangswelle rechts, die Sekundärkette links.
Fahrwerk Der Doppelschleifenrahmen war aus Stahl geschweißt; die Telegabel vorne und die hintere Zweiarmschwinge führten PVM-Gussräder. Die Hinterradfederung hatte ein über eine Wippe angelenktes Federbein mit Ausgleichsbehälter. Aufgrund des geringen Fahrzeuggewichts war je eine Einscheibenbremsanlage am Vorder- und Hinterrad ausreichend.
Technische Daten KenngrößeKR 350KR 250Bohrung 64 mm 54 mmHub 54 mm 54 mmHubraum 349 cm³ 249 cm³Leistung bei 11.800 min−1 Höchstgeschwindigkeit 255 km/h 240 km/hLeergewicht 101,7 kg
Erhaltene Fahrzeuge Eine originale KR 350 aus der Rennsaison 1982 von Toni Mang ist im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München ausgestellt.
Literatur
Weblinks
Technische Daten des Exportmodells für die Schweiz bei zweitakte.de Blick in den Tandemmotor (Werksrennmaschine) bei zweitakte.de
Einzelnachweise
KR 0250/0350 Kategorie:Motorradmodell