Ursula Hübner (* 1957 in Salzburg) ist eine österreichische Künstlerin. Sie lehrte von 1998 bis 2024 als Professorin an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz am Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften Malerei und Grafik.Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften Malerei und Grafik und ist seit Oktober 2024 emeritierte Professorin.

Leben Ursula Hübner studierte von 1976 bis 1981 Bühnenbild am Mozarteum in Salzburg bei H. B. Gallée und von 1981 bis 1986 Malerei an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Maria Lassnig. Ab 1984 war sie als Bühnenbildnerin im In- und Ausland (Deutschland, Irland, Schweiz, USA) tätig. Zwischen 1989 und 1999 Bühnenbildnerin der legendären Theatergruppe „Sparverein Die Unz Ertrennlichen“ unter der Leitung von Kurt Palm und der Theatergruppe Perchtoltsdorfer Kreis unter der Leitung von Christian Ankowitsch. Einige Ausstattungen entstanden in Kooperation mit dem Künstler Tobias Urban. 1987 erhielt sie eine erste Einladung zum 19. Festival International de la Peinture. Von da an intensive Auseinandersetzung mit Malerei und Ausstellungen im In- und Ausland. 1997 stattete sie den Film In Schwimmen – Zwei Vögel unter der Regie von Kurt Palm aus. Bei den Ausstellungen „New Folks“ (2008), „Die edlen Früchte und die Gouvernante“ (2010)Ausstellung „Die edlen Früchte und die Gouvernante“ 2010 und „Hans im Glück“ (2015) war sie als Kuratorin tätig.

Werkserien

Dear Darkness Dressed Silence Private Sphere, The World of Interiors Outside Golden Nature Romantic Organs Afterglow Still Leben The Invisible First Garden Die Organe der Geister Geometrie der Liebkosung

Rezeption Im Comic Ursula Hübner des Duos Katz & Goldt aus dem Jahr 2012 wird Hübner satirisch als Industrielle und Eigentümerin der „Ursula-Hübner-Werke“ dargestellt, im Comic So! Jetzt könnse ab in den Keller (2020) als Mary Poppins.

Ausstellungen (Auswahl) 1989 „Dear Darkness“, Einzelausstellung, Studio der Neuen Galerie, Graz, und Gallery Soho 20, New York 1990 „Kunst der 80er Jahre“, Joanneum, Graz (Katalog) 1992 „Dressed Silence“, Einzelausstellung, Secession, Wien 1995 „Angels at the Abyss“, Einzelausstellung, Galerie 5020, Salzburg 1995 „A Fallen Angel in a Japanese Livingroom“, Za Moca Foundation, Tokyo, gemeinsam mit Tobias Urban 2000 „der körpererfüllte Raum“, Installation, O.K. Centrum für Gegenwartskunst, Linz 2003 „In einem Bild“, Einzelausstellung, Landesgalerie im Oberösterreichischen Landesmuseum (Malerei) und in der Galerie der Kunstuniversität (Bühnenbild), Linz 2004 „The World of Interiors“, Einzelausstellung, Salzburger Kunstverein 2008 „GyumriVI“, Biennale, Gyumri, Armenien 2010 Triennale Linz 1.0, Triumphbogen der Kunst, Hauptplatz; LENTOS Kunstmuseum, Linz 2011 „Von Engeln und Bengeln“, Kunsthalle Krems 2012 „Krotesg“, ARTI et Amicitiae, Amsterdam, NL 2013 „FACELESS part I“, freiraum quartier21 INTERNATIONAL//Museumsquartier Wien 2015 „Crossing Boarders-Blurring Borders“, Einzelausstellung, Alfred Berkowitz Gallery, Dearborn, USA 2016 „Formen des Auswurfs“, Galerie der Stadt Schwaz, Schwaz 2018 „Die 90er“, Wienmuseum im Musa, Wien 2021 „Wilde Kindheit“, Lentos, Linz 2021 „Afterglow“, Museumspavillon der Stadt Salzburg, Salzburg 2022 "The Beauty of Life", Museum Angelehner, Thalheim bei Wels

Auszeichnungen

1986 Preis des Landes Niederösterreich (1. Preis Diplomarbeit der Angewandten Jg. 1986) 1990 Staatsstipendium für Bildende Kunst 1991 1. Preis der 3. Internationalen Biennale für Malerei, Obidos, Portugal 1992 Salzburg Stipendium International 1993 Förderpreis zur Kainz-Medaille der Stadt Wien für Bühnenbild 2008 Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst 2010 Internationaler Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg 2020 Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz

Ausstellungskataloge Afterglow, 2020 (Textbeiträge: Thomas Macho, Val Lekou). Dear Darkness. 1989 (Textbeiträge: Wilfried Skreiner, Reinhilde Becker, Dirk Wesenberg). Angels at the Abyss. Galerie 5020, Salzburg 1995 (Textbeiträge: Anne-Katrin Rossberg, Hermes Phettberg). Dressed Silence, Seccession. Wien 1992, ISBN 3-900803-49-8 (Textbeiträge: Diane Shooman, Max Goldt). In einem Bild, Bibliothek der Provinz. Linz 2003, ISBN 3-85474-097-2. (Textbeiträge: Robert Pfaller, Tex Rubinowitz u. a.) The World of Interiors. Salzburger Kunstverein, Salzburg 2004, ISBN 3-901264-34-5 (mit einem Interview von Hildegund Amanshauser mit Ursula Hübner). New Folks, Kunstraum Noe. Wien 2008, ISBN 978-3-9502466-4-3 (Textbeitrag: Ursula Hübner).

Literatur Thomas Macho: „Freuds Mischwesen. Überlegungen zu einem Bild von Ursula Hübner“, in: Claudia Bethien, Hartmut Böhme, Inge Stefan (Hrsg.): Freud und die Antike. Wallsteinverlag, Göttingen 2010, ISBN 978-3-8353-0786-5.

Weblinks

Triennale Linz Ausstellungen „Ursula Hübner: In einem Bild“ Landesgalerie und Linzer Kunstuniversität Salzburger Kunstverein Die edlen Früchte und die Gouvernante Kunstraum / Ausstellung

Einzelnachweise

Kategorie:Hochschullehrer (Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz) Kategorie:Träger der Kainz-Medaille Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Frau