mini|Fjodor Krjukow (1906) Fjodor Dmitrijewitsch Krjukow (; * ; † 4. März 1920) war ein kosakischer antibolschewistischer Schriftsteller und Soldat der Weißen Armee.
Im Jahr 1906 wurde Krjukow für die Bauernpartei der Trudowiki in die 1. Reichsduma gewählt. Nach deren Auflösung durch den Zaren unterzeichnete er das Wiborger Manifest, das die Bevölkerung zu zivilem Ungehorsam aufrief.
Verschiedene Literaturkritiker, insbesondere Alexander Solschenizyn und Roi Medwedew, behaupten, dass Krjukow der tatsächliche Autor des von 1927 bis 1940 veröffentlichten Romans Der stille Don ist, für den Michail Scholochow 1965 den Literaturnobelpreis erhielt.Roy Medvedev: Problems in the Literary Biography of Mikhail Sholokhov (Cambridge University Press, 1977) Zu ebendiesem Ergebnis gelangt eine statistische Analyse des Textes durch Anatoli Fomenko.Anatoly Timofeevich Fomenko: History – Fiction or Science? (2005), p.425–444, Kapitel: The authorial invariant in Russian literary texts. Its application: Who was the real author of the „Quiet Don“?
Krjukow, der in Solschenizyns Roman Das rote Rad: Zweiter Knoten, November Sechzehn ausführlich unter dem Namen „Fjodor Dmitrijewitsch Kownjew“ erwähnt wird, starb 1920 an Typhus.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Duma-Abgeordneter (Russisches Kaiserreich) Kategorie:Militärperson (Weiße Armee) Kategorie:Michail Alexandrowitsch Scholochow Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1870 Kategorie:Gestorben 1920 Kategorie:Mann