Harold Farberman (* 2. November 1929 in New York City; † 24. November 2018 in Germantown, New York)Mort du chef américain Harold Farberman. Meldung auf francemusique.fr vom 27. November 2018. Abgerufen am 2. Dezember 2018.Leon Botstein: , Nachruf, Bard College vom 27. November 2018 war ein US-amerikanischer Dirigent und Komponist.

Farberman entstammt einer Musikerfamilie. Sein Vater spielte in den 1920er Jahren Schlagzeug in Schleomke Beckermans Klezmerband, sein Bruder ist Schlagzeuger, und sein erster Schlagzeuglehrer Irving Farberman war ein Cousin. Nach Abschluss eines Studiums an der Juilliard School of Music wurde er 1951 Schlagzeuger im Boston Symphony Orchestra.

Farberman war bis 1963 Mitglied des Orchesters. In dieser Zeit absolvierte er ein Kompositionsstudium am New England Conservatory of Music. Durch seine erste Komposition Evolution, ein Werk für Sopran, Horn und sieben Perkussionisten, wurde Aaron Copland auf ihn aufmerksam und lud ihn 1955 als Kompositionsschüler nach Tanglewood ein. Für das Quartett für Flöte, Oboe, Viola und Cello erhielt er 1957 den ersten Preis bei der New England Composer's Competition, mit der Greek Scene vertrat er 1957 die USA bei einem internationalen Komponistensymposium in Paris.

Neben der Ausbildung bei Copland besuchte Farberman auch die Dirigentenklasse von Eleazar de Carvalho. Ab 1963 war er Chefdirigent des Colorado Springs und des Oakland Symphony Orchestra sowie Erster Gastdirigent des Denver Symphony Orchestra und der Bornemouth Sinfonietta. Als Gastdirigent leitete er namhafte Orchester in Europa, Asien und Australien.

Für seinen Einsatz für die Musik Charles Ives’ zeichnete ihn die Academy of Arts and Letters mit der Ives Medal aus. Farberman gründete die Conductors Guild und das Conductors Institute, eine internationale Ausbildungsstätte für junge Dirigenten.

Seine Musik fand im Dokumentarfilm The Great American Cowboy (1974) Verwendung.

Werke Evolution für Sopran, Horn und Perkussion, 1953 Variations for Percussion with Piano, 1954 Variations on a Familiar Theme für sieben Perkussionisten, 1955 Symphony No. 1, 1957 Greek Scene für Mezzosopran, Klavier und Perkussion, 1957 oder für Mezzosopran und Orchester, 1958 Music Inn Suite für Drum Set, Pauke und Perkussion, 1958 Medea, Kammeroper, Libretto von William Van Lennep, 1961 August 30, 1964 für Mezzosopran, Klavier und Perkussion, 1964 Elegy, Fanfare and March für Orchester, 1964 Medea Suite für Orchester, 1963, für Mezzosopran und Orchester, 1965 There's Us, There's Them, Together? für Orchester und Solo-Jazzensemble, 1967 Alea or Game Of Chance für Perkussionsensemble, 1967 If Music Be für Jazzsolist/Erzähler, Rockgruppe, Trompete oder Altsaxophon, 1969 The Lindsey Swing or Fun City für Sopran, Bariton und Ensemble, 1971 The Losers, Oper, Libretto von Barbara Fried, 1971 Swinging A's victory March für Chor und Orchester, 1972 War Cry on a Prayer Feather, Liederzyklus für Sopran und Bariton, 1975 Great American Cowboy Suite für Orchester, 1979 Combinations für sechs Perkussionisten, 1984 "A" Train, for solo Marimba, 1985 A Play with Music, Libretto von Laurence Luckinbill, für Sopran, Alt, Bariton, Bass und Instrumentalensemble, 1986 A Summer's Day in Central Park, A musical portrait for orchestra, 1987 The Princess für Sänger/Erzähler und Perkussionisten, 1989 The Dancers Suite für Jazz-Perkussionsensemble, 1990 Ground Zero Paradiddle für Jazz-Perkussionsensemble mit Pauken, 1990 Little Boy/Girl and the Tree Branch für Erzähler und Orchester, 2001 Song Of Eddie, Oper, 2003–04 Diamond Street, Kammeroper, 2009

Quellen

Bard College – The Conductors Institute – Harold Farberman

Einzelnachweise

Kategorie:Komponist (Vereinigte Staaten) Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert) Kategorie:Komponist klassischer Musik (21. Jahrhundert) Kategorie:Dirigent Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1929 Kategorie:Gestorben 2018 Kategorie:Mann