mini|Grabstätte der Familie Lönholdt, Hauptfriedhof Frankfurt Julius Hermann Lönholdt (* 5. Oktober 1865 in Bockenheim, heute zu Frankfurt am Main;Standesamt Frankfurt am Main I: Heiratsnebenregister. Nr. 1156/1891. † nach 1917) war ein deutscher Architekt und Bauunternehmer. Er war von 1907 bis 1911 Stadtverordneter in Frankfurt am Main und gehörte der nationalliberalen Fraktion an.
Lönholdt war der Sohn des Zimmermannsmeisters Georg Hermann Löhnholdt (1840–1910). Er gründete die Bauunternehmung Julius Lönholdt & Co. in Frankfurt.
Nach vier Jahren als Stadtverordneter reichte er 1911 seinen Rücktritt ein. Ende 1917 wurde er mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.Zentralblatt der Bauverwaltung, 37. Jahrgang 1917, Nr. 99 (vom 8. Dezember 1917), S. 593.
Werk In seiner Heimatstadt Frankfurt baute er das Modehaus Robinsohn auf der Zeil und die klassizistische Villa Zeppelinallee 43 (das spätere Griechische Konsulat). 1902: Doppelwohnhaus-Gruppe Paul-Ehrlich-Straße 41/43, 45/47 und 49/51 in Frankfurt (unter Denkmalschutz)Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Hessen: Stadt Frankfurt am Main. 2. Auflage, Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-7973-0576-1. 1906: Wohnhaus Schumannstraße 11 in Frankfurt (unter Denkmalschutz) 1906: Wohnhaus Schumannstraße 15 in Frankfurt (unter Denkmalschutz) 1911: Wohnhaus Blanchardtstraße 18–24 in Frankfurt Mehrfamilienwohnhaus Günthersburgallee 3–5 in Frankfurt 1894: Mehrfamilienwohnhaus Bornheimer Landstraße 58 1894: Mehrfamilienwohnhaus Bornheimer Landstraße 60 1894: Mehrfamilienwohnhaus Bornheimer Landstraße 62 1914: Wohnhäuser Paul-Ehrlich-Straße 1, 3, 5H. Schomann, Malerviertel, S. 303f.
Neben Bruno Paul und Peter Behrens entwarf er auch Türgriffe und Beschläge für die Manufaktur S. A. Loevy in Berlin.Die Kunst, Monatshefte für freie und angewandte Kunst, 1916, S. 204.
Einzelnachweise
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