mini|Sonja Eschefeld (2014) Sonja Eschefeld (* 20. November 1948 in Klein Bünzow bei Anklam, Mecklenburg-Vorpommern) ist eine deutsche Bildhauerin, Malerin und Medailleurin.

Leben und Werk Sonja Eschefeld absolvierte ab 1963 eine Lehre als Stuckateurin und arbeitete dann bis 1969 als Kunstformerin in einer Berliner Bronzegießerei des Verbandes Bildender Künstler der DDR. Anschließend studierte sie bis 1974 Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo zu ihren Lehrern Karl-Heinz Schamal gehörte. Von 1977 bis 1980 war sie Meisterschülerin an der Akademie der Künste zu Berlin bei Ludwig Engelhardt und Wieland Förster. Seitdem arbeitet sie freischaffend in Berlin. Sie war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Von 1987 bis 1989 hatte Sonja Eschefeld einen Lehrauftrag an der Fachschule für Restaurierung und Museumskunde der Nationalgalerie Berlin und von 1991 bis 1997 am Institut für Kunsterziehung an der Humboldt-Universität zu Berlin inne.

Sie lebt und arbeitet in Berlin und war mit dem Bildhauer Siegfried Krepp verheiratet.

Auszeichnungen mini|hochkant|Junge Löwen 1978: Gustav-Weidanz-Preis für Plastik 1982: Will-Lammert-Preis 1982: Kunstpreis des FDGB im Kollektiv 2014: Brandenburgischer Kunstpreis

Öffentliche Sammlungen mit Werken Sonja Eschefelds (unvollständig)

Berlin: Neue Nationalgalerie Berlin: Berlinische Galerie Berlin: Kunstsammlung des Bezirks Pankowhttps://nat.museum-digital.de/object/1230589 Dresden: Skulpturensammlung

Weitere Werkbeispiele Siehe auch Bildindex der Kunst & Architektur; weitere:

Skulpturen mini|hochkant|Grabstein für Siegfried Krepp auf dem Auferstehungsfriedhof in Berlin. Mit einer Skulptur von Sonja Eschefeld Lied des Lebens (1981; Kalkstein, Relief, 450-m²; mit weiteren Künstlern; Gera, Kultur und Kongresszentrum Gera) Liegende (1984, Sandstein, weiblicher Akt; Springpfuhlpark, Berlin-Marzahn; Sonja Eschefeld hatte sich mit diesem Werk am Symposium Poesie des Lebens im Schlosspark Biesdorf beteiligtKunst in der Großsiedlung. Kunstwerke im öffentlichen Raum in Marzahn und Hellersdorf. Eine Dokumentation; Kommission für Kunst im öffentlichen Raum: Thorsten Goldberg, Ellena Olsen, Martin Schönfeld, Andreas Sommerer. Herausgegeben vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, 2008. ISBN 978-3-00-026730-7, S. 90 und 217.)

Heinrich Heine (1985/86; Bronze; Statuette, Höhe 39 cm; auf der X. Kunstausstellung der DDR) Große Liegende (1986; Bronze; Länge: 1,70 m; auf der X. Kunstausstellung der DDR)

Kranichgruppe (1987; Bronze, 180 × 140 cm, Berlin-Neu-Hohenschönhausen)

Medaillen, Gemmen, Reliefs Luthermedaillem (1982 und 2012; Kupfer, Keramik) Landschaft Ernte Freizeit (dreiteiliges Wandbildrelief; 80 cm hoch; 2,80 m breit; für das Feierabendheim Hilde Coppi, heute Pflegewohnzentrum Wuhlepark) Ludwig II, (2011; Keramik)

Ausstellungen (unvollständig)

Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der Zeit der DDR

1979, 1981 und 1989: Berlin, Bezirkskunstausstellungen 1979/1980: Dresden, Albertinum („Junge Bildhauerkunst der DDR“) 1980, 1982, 1983 und 1984: Frankfurt/Oder, Sport- und Ausstellungszentrum, bzw. Cottbus bzw. Berlin, Neue Berliner Galerie im Alten Museum („Junge Künstler der DDR“) 1981: Berlin, Akademie der Künste („11 Meisterschüler“) 1982: Berlin, Treptower Park („Plastik und Blumen“) 1982/1983 und 1987/1988; Dresden, IX. und X. Kunstausstellung der DDR 1983: Magdeburg, Museum Kloster Unser Lieben Frauen („Junge Bildhauerkunst der DDR“) 1984: Berlin, Altes Museum („Alltag und Epoche. Werke bildender Kunst der DDR aus fünfunddreißig Jahren“) 1987: Dresden, Galerie Rähnitzgasse („Wirklichkeit und Bildhauerzeichnung“) 1986: Berlin, Galerie am Prater („Plastik und Bildhauerzeichnung“)

1987/1988: Bonn, Rheinisches Landesmuseum; München, Staatsgalerie Moderne Kunst; Mannheim, Kunsthalle Mannheim („Bildhauerkunst aus der Deutschen Demokratischen Republik“)

Ausstellungen seit der deutschen Wiedervereinigung 2008: Bei Orpheus und Eurydike, Galerie 100 in BerlinIngeborg Ruth: Die Bildhauerin Sonja Eschefeld bei Orpheus und Eurydike, in der Berliner Zeitung vom 20. November 2011. 2019: F. – Jahrhundertwanderungen, Schloss Neuhardenberg

Literatur

Lothar Toepel (Bearbeiter): Lied des Lebens. Wandgestaltung im Foyer des Hauses der Kultur Gera. Rat des Bezirkes Gera, Abt. Kultur, 1983

Saur. Allgemeines Künstlerlexikon. Band 34, 2002, S. 558/559

Eschefeld (-Krepp), Sonja. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 192/193

Weblinks

https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&desc=%22eschefeld%2C%20sonja%22%20&index=obj-all Bildindex https://www.kunsthaus-koldenhof.de/index.php?id=51

Einzelnachweise

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