mini|hochkant=2|LaM, Ansicht vom Skulpturenpark im Süden (2012)
Das LaM – Lille Métropole, musée d’art moderne, d’art contemporain et d’art brutEigenschreibweise, siehe letzten Satz: In: musee-lam.fr, aufgerufen am 18. Februar 2015 (französisch). ist ein Museum für moderne Kunst, zeitgenössische Kunst und Art brut. Es wurde 1983 eröffnet und befindet sich in Villeneuve-d’Ascq, nahe der nordfranzösischen Stadt Lille. Hauptträger ist die Metropolregion Lille.
Geschichte und Bestand mini|LaM, 2022 Das von Roland Simounet entworfene Gebäude aus rotem Ziegelstein wurde von 2006 bis 2009 von Manuelle Gautrand restrukturiert und mit einem Erweiterungsbau für Art brut ergänzt. In die Fassade des Neubaus aus weißgrauem Sichtbeton wurden Aussparungen eingelassen, die an Maschrabiyyas erinnern, die geschnitzten Holzgitter-Fenster in der traditionellen arabischen Architektur.Erweiterung des LaM in Lille – Manuelle Gautrand. In: architektur. Fachmagazin, 14. April 2011.
Der Industrielle und Kunstsammler Jean Masurel (1908–1991) und dessen Frau Geneviève legten 1979 mit der Schenkung ihrer Sammlung von Kubisten, Surrealisten und anderen Gemälden den Fundus für die Museumsgründung. Bei musee-lam.fr, aufgerufen am 3. Februar 2015 (französisch). Eine weitere große Schenkung erfolgte 1999 mit der Art-brut-Kollektion von 3.500 Werken der Non-Profit-Organisation Aracine an den Stadtverband Lille. Bei musee-lam.fr, aufgerufen am 3. Februar 2015 (französisch).
Die Sammlung des Museums umfasst gegenwärtig ungefähr 4.500 Werke, die auf einer Ausstellungsfläche von über 4.000 m² präsentiert werden.Burkhard Maus: In: art, 23. September 2010. Darunter befinden sich Werke von Pablo Picasso, Amedeo Modigliani, Joan Miró, Georges Braque, Fernand Léger, Alexander Calder Daniel Friedrich Sturm: Die gallischen Ostfriesen bekommen einen Louvre. In: Die Welt, 6. Mai 2012. und die größte Kollektion von Art Brut in Frankreich.dpa: Kulturhauptstadt Lille bleibt am Ball. In: Augsburger Allgemeine, 26. September 2010. Südlich des LaM grenzt ein weitläufiger Park an, der zu einem Skulpturenpark umgestaltet wurde.
Die Sammlung des LaM enthält Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Drucke, Illustrationen, Filme und elektronische Medien. Die Museumsbibliothek weist einen Bestand von 40.000 Titeln mit Kunstliteratur und elektronischen Medien auf.
Sammlungen Moderne Kunst
Zeitgenössische Kunst
Art Brut
Skulpturenpark
Film Abenteuer Museum. Das LaM in Lille. Fernseh-Reportage, Deutschland, 2014, 51 Min., Buch und Regie: Ute Hoffarth, Moderation: Markus Brock, Marie Labory, Sunnyi Melles, Produktion: SWR, arte, Erstsendung: 18. Mai 2014 bei arte, Inhaltsangabe von ARD.
Weblinks
Offizielle Website | virtueller Museumsrundgang (französisch, englisch) LaM. Les collections – Auswahl von Exponaten im Großformat LaM’s ouvre. In: art – Das Kunstmagazin, 23. September 2010, mit Fotostrecke Stadtverwaltung Villeneuve-d’Ascq: LaM – Lille métropole musée d'art moderne, d'art contemporain et d'art brut (französisch)
Einzelnachweise
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