mini|Anlagenfahrerin im Chemiekombinat Bitterfeld Der Maschinen- und Anlagenführer ist ein staatlich anerkannter (PDF; 120 kB) Ausbildungsordnung auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Abgerufen am 29. September 2010. Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.

Der Maschinen- und Anlagenbediener kann je nach Kontext ein Synonym zum Maschinen- und Anlagenführer sein,Sabine Viebrock: Veränderung der sportlichen Aktivität bei Übergang in die Rente: Eine Längsschnittanalyse auf Basis des Sozioökonomischen Panels, Springer-Verlag, 2016, ISBN 9783658127978, S. 86 oder eine Hilfsarbeitskraft, die dem Maschinen- und Anlagenführer zuarbeitet.Volker Baethge-Kinky, Thomas Harding: Kapitel: Kompetenzentwicklung als Transformation der betrieblichen Sozialorganisation in: Kompetenzen entwickeln – Veränderungen gestalten, Waxmann Verlag, ISBN 9783830960218, S. 30 Mitunter auch als Selbsteinsteller benannt.

Ausbildungsdauer und Struktur Die Ausbildungsdauer zum Maschinen- und Anlagenführer beträgt in der Regel zwei Jahre. Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule.

Der Beruf verfügt über die Schwerpunkte Metall- und Kunststofftechnik Nahrungsmitteltechnik Textiltechnik Textilveredelung Druckweiterverarbeitung und Papierverarbeitung

Arbeitsgebiete Maschinen- und Anlagenführer bedienen und prüfen Produktionsanlagen in der Industrie. Weitere Tätigkeiten sind Wartungsarbeiten, Austauschen von Verschleißteilen und Feststellen von Störungen an Maschinen. Sie finden ihren Arbeitsplatz in Betrieben der Metall-, Kunststoff-, Lebensmittelindustrie, aber auch in der Textil- und Druckindustrie.

Berufsschule Die Schwerpunkte des Berufes weisen eine große Bandbreite auf. Daher hat die Kultusministerkonferenz beschlossen, dass bei der Beschulung der Auszubildenden die jeweils gültigen schulischen Inhalte des Ausbildungsberufes herangezogen werden, die dem Schwerpunkt entsprechen. (PDF; 13 kB) Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Beschulung in diesem Beruf. Abgerufen am 29. September 2010. Dies bedeutet, dass ein Auszubildender, der beispielsweise diesen Beruf im Schwerpunkt Textiltechnik erlernt, nach den schulischen Vorschriften des ersten und zweiten Ausbildungsjahres für den Ausbildungsberuf Produktionsmechaniker Textil ausgebildet wird. Auszubildende in diesem Schwerpunkt besuchen daher im Idealfall auch dieselbe Berufsschulklasse wie die Produktionsmechaniker Textil.

Fortsetzung der Berufsausbildung Auszubildende, die ihre Berufsausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer abgeschlossen haben, können die Ausbildung in einem dem Schwerpunkt entsprechenden Beruf im dritten und (soweit vorhanden) vierten Ausbildungsjahr fortsetzen:

Im Schwerpunkt Metalltechnik/Kunststofftechnik in dem Ausbildungsberuf Feinwerkmechaniker Fertigungsmechaniker Industriemechaniker Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Werkzeugmechaniker Zerspanungsmechaniker

Im Schwerpunkt Textiltechnik und Schwerpunkt Textilveredelung in dem Ausbildungsberuf Produktionsmechaniker Textil

Im Schwerpunkt Lebensmitteltechnik in einem der Ausbildungsberufe Brauer und Mälzer Fachkraft für Fruchtsafttechnik Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Im Schwerpunkt Druckweiter- und Papierverarbeitung in einem der Ausbildungsberufe Buchbinder Fachrichtung Buchfertigung (Serie) und Druckweiterverarbeitung (Serie) Medientechnologe Druckverarbeitung Verpackungsmittelmechaniker bzw. Packmitteltechnologe

Für den Molkereifachmann bestand eine Anrechnungsmöglichkeit für Ausbildungsverträge, die bis zum 8. April 2006 begründet wurden. Da der Beruf anschließend als Molkereitechnologe modernisiert wurde, war nach dieser Neuordnung eine Anrechnung nicht mehr möglich.

Weblinks Ausbildungsprofil beim BiBB. Abgerufen am 4. Mai 2015.

Einzelnachweise

Kategorie:Ausbildungsberuf Kategorie:Technischer Beruf