miniatur|hochkant|Adolf Stöhr (Fotograf und Datum unbekannt) Adolf Stöhr (* 24. Februar 1855 in St. Pölten, Kaisertum Österreich; † 10. Februar 1921 in Wien) war ein österreichischer Philosoph und Psychologe.

Leben und Wirken Stöhr war Hochschullehrer an der Universität Wien und von 1901 bis 1921 Leiter des Psychologischen Labors der Volkshochschule Wiens, zu einem Zeitpunkt als die Universität Wien noch keine solche Einrichtung vorweisen konnte. Er beschäftigte sich wissenschaftlich mit den Themen der Logik, der Metaphysik und der Sprachphilosophie.

Stöhrs Tochter Rafaela war mit dem Freimaurer Kurt Reichl verheiratet, der nach dem Tod Stöhrs seinen Nachlass verwaltete.

Stöhr ruht in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Döblinger Friedhof (Gruppe MO, Nummer 91).

Er war Mitglied der Wiener Burschenschaft Thuringia.Günther Berka: 100 Jahre Deutsche Burschenschaft in Österreich. 1859–1959. Graz 1959, S, 65.

Veröffentlichungen Philosophische Konstruktionen und Reflexionen, 1974 (postum) Lehrbuch der Logik in psychologisierender Darstellung, 1910 Philosophie der unbelebten Materie, 1907 Zur Hypothese der Sehstoffe und Grundfarben, 1898 Die erste Volkshochschule, 1965 (postum) Letzte Lebenseinheiten und ihr Verband in einem Keimplasma, vom philosophischen Standpunkte, 1897 Philosophie der unbelebten Materie: Hypothetische Darstellung der Einheit des Stoffes und seines Bewegungsgesetzes, 1907 Zur nativistischen Behandlung des Tiefensehens, 1892 Umriss einer Theorie der Namen, 1889

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Sprachphilosoph Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert) Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien) Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert) Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1855 Kategorie:Gestorben 1921 Kategorie:Mann