Radenbeck ist eine Ortschaft der Stadt Wittingen im niedersächsischen Landkreis Gifhorn.
Geographie Radenbeck liegt 13 Kilometer südöstlich des Kernbereichs von Wittingen und wie dieser an der Bundesstraße 244.
Die Gemarkung erstreckt sich von der östlich gelegenen Ohre, einem Nebenfluss der Elbe, nach Westen hin ansteigend, und hat eine flache, nordostexponierte Hanglage. Die Landesgrenze zum Bundesland Sachsen-Anhalt verläuft östlich in 1,1 Kilometer Entfernung entlang der Ohre.
Geschichte Eingemeindungen Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, wurde die zuvor selbständige Gemeinde Radenbeck in die Gemeinde Ohrdorf eingegliedert. Bereits einen Monat später, am 1. April 1974, wurde Ohrdorf in die Stadt Wittingen eingemeindet.
Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1812 202 1821 217 1848 279 1871 372 1885 430 1905 533 1925 579 1933 568 1939 559 1961 770 1970 714 2011 571 2012 565 2013 563 2017 557 2018 561 2020 565 2024 512
Religion Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Zasenbeck-Radenbeck ist zuständig für die Wittinger Ortsteile Zasenbeck, Plastau und Radenbeck. Die katholischen Einwohner gehören zur Pfarrei St. Marien mit der Maria-Königin-Kirche in Wittingen.
Politik Ortsrat Der Ortsrat von Radenbeck setzt sich aus fünf Ratsherren der folgenden Parteien und erlangten Sitzen zusammen: Jahr CDU SPD FWG Gesamt20213115 Sitze 2016 4 1 0 5 Sitze
Ortsbürgermeister Der Ortsbürgermeister ist Karl-Heinz Brandes (CDU). Sein Stellvertreter ist Marc Hildebrandt (FWG).
Wappen Der Entwurf des Wappens von Radenbeck stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der zahlreiche Wappen in der Region Hannover erschaffen hat. Das Wappen wurde am 7. März 1962 vom Gemeinderat beschlossen und die Genehmigung wurde am 6. Juni desselben Jahres durch den lüneburgischen Regierungspräsidenten erteilt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Kirche Bauwerke Die evangelisch-lutherische St. Jakobuskirche wurde 1904 im neugotischen Stil errichtet. Die Mühle von Radenbeck wurde 1891 errichtet.
Wirtschaft und Infrastruktur Unternehmen In Radenbeck gibt es mehrere Handwerksbetriebe und einen Betrieb für den Handel mit Medizintechnik. Größter Betrieb ist das Bauunternehmen und Betonwerk Wiesensee. Ein Nah & gut-Lebensmittelgeschäft wurde am 7. Juli 2022 eröffnet.Neueröffnung: nah & gut-Markt in Radenbeck öffnet am 7. Juli seine Türen. EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG, 6. Juli 2022, abgerufen am 11. März 2023.
Verkehr mini|Ehemaliger Bahnhof (2023) Radenbeck besaß einen Bahnhof an der ehemaligen Bahnstrecke Wittingen–Oebisfelde.
Literatur Edeltraud Hundertmark: Der Landkreis Gifhorn, II. Gemeindebeschreibungen mit statistischem Anhang. Teil 2: Mahrenholz bis Zicherie. (Die Deutschen Landkreise. Handbuch für Verwaltung, Wirtschaft und Kultur. Reihe D: Die Landkreise in Niedersachsen Bd. 26, II), S. 587–592. RADENBECK Stadt Wittingen. Ev. Kapelle. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 1104.
Weblinks
Private Website über Radenbeck
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Gifhorn Kategorie:Geographie (Wittingen) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gifhorn) Kategorie:Gemeindeauflösung 1974